Die neue Chemotherapie BrECADD verbessert die Chancen auf Fruchtbarkeit bei jungen Hodgkin-Lymphom-Patient*innen – ohne Einbußen bei der Heilung. Die HD21-Studie liefert überzeugende Daten.
Die Checkpoint-Inhibitor-Therapie hat die Behandlung des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms revolutioniert, aber nur ein Teil der Betroffenen profitiert von dieser Behandlung. Ein Grund könnte der gleichzeitige Einsatz von Kortikosteroiden sein, der die Wirksamkeit der Immuntherapie drastisch mindern kann. Besonders kritisch scheint dabei der…
Ein internationales Forschungsteam hat herausgefunden, warum Tamoxifen – ein bewährtes Medikament gegen Brustkrebs – in seltenen Fällen selbst zur Entstehung von Gebärmutterkrebs beitragen kann. Der Wirkstoff aktiviert direkt einen zentralen Tumorsignalweg, der sonst durch genetische Mutationen angeschaltet wird.
Bei lokal fortgeschrittenem Enddarmkrebs kann eine gezielte Dreifachtherapie die Wirkung der Strahlentherapie verbessern – präklinische Daten deuten auf eine gute Verträglichkeit und erhöhte Tumorkontrolle hin.
Eine neue Studie zeigt: Für Patientinnen mit risikoarmem Gebärmutterhalskrebs im Frühstadium kann eine einfache Hysterektomie eine ebenso gute Prognose bieten wie radikalere Eingriffe.
Rund 300.000 Menschen in Deutschland tragen ein genetisches Risiko in sich – oft ohne es zu wissen. Neue Forschung zeigt: Wer das Lynch-Syndrom hat, lebt mit einer doppelten Gefahr für Darmkrebs. Doch personalisierte Nachsorge könnte Leben retten.
Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein deutlich erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken – und eine schlechtere Prognose, wenn der Tumor nur wenige Immunzellen enthält. Forschende am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zeigen, wie der gestörte Zuckerstoffwechsel das Tumormikromilieu verändert und die körpereigene Abwehr schwächt.
Bei familiärer adenomatöser Polyposis (FAP) ist das Krebsrisiko extrem hoch. Bonner Forschende zeigen nun, wie Immunzellen und ein spezieller Botenstoff die Entstehung von Duodenalkrebs fördern – und eröffnen neue Wege für gezielte Therapien.
Ein Gen, das die Leber im Tagesrhythmus hält, wird bei Kachexie abgeschaltet – mit fatalen Folgen: Die Leber wird zum aktiven Treiber des Gewebeabbaus. Forschende zeigen, wie sich dieser Prozess stoppen lässt.
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Mit einem neuen Test können Wissenschaftler Krebspatienten identifizieren, die nicht auf eine Chemotherapie ansprechen. Die Methode basiert auf Biomarkern zur Quantifizierung der chromosomalen Instabilität.
Die beiden Blutmarker Troponin T und NT-proBNP beziehen sich eigentlich auf die Herzgesundheit. Doch offenbar sind sie auch mit dem Krebsrisiko assoziiert.
Warum spricht nur ein Teil der Melanompatienten auf die Immun-Checkpoint-Blockade an? Forscher haben nun ausgerechnet Natürliche Killerzellen als Schuldigen dingfest gemacht.
Obwohl Früherkennung Leben retten kann, vermeiden viele Menschen bewusst medizinische Informationen – selbst bei potenziell schweren Erkrankungen. Eine internationale Meta-Analyse zeigt: Rund 30 % der Befragten wollen keine Diagnose, keine Tests, keine Gewissheit. Die Gründe reichen von emotionaler Überforderung bis zu tiefem Misstrauen gegenüber…
Eine neuartige Bildgebungstechnologie macht jetzt kleinste Krebsvorstufen in der Speiseröhre sichtbar – und könnte damit Leben retten. Die O2E-Endoskopie liefert gestochen scharfe 3-dimensionale Bilder und erkennt Gewebeveränderungen mit bislang unerreichter Präzision. Das Verfahren verspricht eine neue Ära der Diagnostik: schneller, präziser und…
Obwohl der immunologische Stuhltest zur Darmkrebsfrüherkennung einfach, für den Patienten kostenlos und wirksam ist, bleibt seine Nutzung erschreckend gering. Vor allem Männer verzichten auf die jährliche Testmöglichkeit – und riskieren damit, eine heilbare Krankheit zu spät zu erkennen.