Lungenkrebsrisiko bei ILD-Patienten verdoppelt
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Lang vermutet, jetzt belegt?Interstitielle Lungenerkrankung verdoppelt Lungenkrebsrisiko

Lange vermutet, jetzt bestätigt: Menschen mit interstitiellen Lungenerkrankungen haben ein deutlich erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Eine groß angelegte schwedische Kohortenstudie zeigt, wie stark die genetische Komponente dabei mitspielt – und warum interstitielle Lungenerkrankungen künftig in Risikomodelle einfließen sollten.

Tamoxifen - Molekülstruktur
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Lebensretter mit SchattenseiteTamoxifen induziert die Aktivierung des PI3K-Signalwegs - und erhöht so das Gebärmutterkrebs-Risiko

Ein internationales Forschungsteam hat herausgefunden, warum Tamoxifen – ein bewährtes Medikament gegen Brustkrebs – in seltenen Fällen selbst zur Entstehung von Gebärmutterkrebs beitragen kann. Der Wirkstoff aktiviert direkt einen zentralen Tumorsignalweg, der sonst durch genetische Mutationen angeschaltet wird.

Immunzelldichte im Tumorgewebe - ein wichtiger Faktor für Risiko und Prognose
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Doppelte BedrohungWie Diabetes das Darmkrebsrisiko verschärft

Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein deutlich erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken – und eine schlechtere Prognose, wenn der Tumor nur wenige Immunzellen enthält. Forschende am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zeigen, wie der gestörte Zuckerstoffwechsel das Tumormikromilieu verändert und die körpereigene Abwehr schwächt. 

Labor mit Wissenschaftler an Mikroskopen
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Genomtest sagt Nicht-Ansprechen auf Chemotherapie voraus

Mit einem neuen Test können Wissenschaftler Krebspatienten identifizieren, die nicht auf eine Chemotherapie ansprechen. Die Methode basiert auf Biomarkern zur Quantifizierung der chromosomalen Instabilität.

3 weibliche Strichmännchen - nichts sehen, nichts hören, nichts sagen
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Angst vor der DiagnoseVerdrängung statt Vorsorge: Jeder Dritte meidet medizinische Informationen

Obwohl Früherkennung Leben retten kann, vermeiden viele Menschen bewusst medizinische Informationen – selbst bei potenziell schweren Erkrankungen. Eine internationale Meta-Analyse zeigt: Rund 30 % der Befragten wollen keine Diagnose, keine Tests, keine Gewissheit. Die Gründe reichen von emotionaler Überforderung bis zu tiefem Misstrauen gegenüber…

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Früher erkennen, gezielter behandelnO2E-Endoskopie: Hoffnungsträger in der Früherkennung von Speiseröhrenkrebs

Eine neuartige Bildgebungstechnologie macht jetzt kleinste Krebsvorstufen in der Speiseröhre sichtbar – und könnte damit Leben retten. Die O2E-Endoskopie liefert gestochen scharfe 3-dimensionale Bilder und erkennt Gewebeveränderungen mit bislang unerreichter Präzision. Das Verfahren verspricht eine neue Ära der Diagnostik: schneller, präziser und…