Mit über etwa 57.000 Neuerkrankungen pro Jahr gehört das Bronchialkarzinom (non small cell lung cancer [NSCLC] und small cell lung cancer [SCLC]) zu den häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland – bei den Männern steht es auf Platz 2 der häufigsten Krebserkrankungen, bei Frauen ist es die dritthäufigste. Auch die Prognose ist ungünstig – die relative 5-Jahres-Überlebensrate beträgt bei Männern mit Lungenkrebs nur etwa 15%. Der Tabakkonsum gilt dabei als Hauptrisikofaktor für Lungenkrebs. So sind bei Männern etwa neun von zehn Erkrankungen auf aktives Rauchen zurückzuführen. Aktuelle Studien befassen sich derzeit u.a. mit dem Einsatz der modernen Radiotherapie sowie der Wirksamkeit zielgerichteter Therapien (bspw. mit EGFR-Inhibitoren) in der Behandlung von Lungenkrebs.

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Vierfaches Lungenkrebsrisiko: Wenn Raucher zusätzlich dampfen

Es gibt es viele Gründe, warum Raucher zusätzlich zur E-Zigarette greifen. Da ist zum Beispiel das Argument, dass alternative Tabakprodukte 90 Prozent weniger Schadstoffe enthalten als die klassische Zigarette und dass diese den Rauchausstieg erleichtern. Dass gerade die Kombination von Tabak und Liquids keine gute Idee ist, legt jetzt eine…

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Stuhltest soll Wirkung von Immuntherapie voraussagen

Die Darmflora kann die Wirkung von Krebstherapien maßgeblich beeinflussen, wie man bereits weiß. In einer aktuellen Studie wurde nun untersucht, inwieweit ein Stuhltest die Wirksamkeit einer Immuntherapie bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs anzeigen kann.

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Die stufenweise Palliativpflege bei Patienten mit Lungenkrebs

Patienten mit Lungenkrebs profitieren von einer frühen Palliativpflege. Dennoch wird sie nicht flächendeckend umgesetzt. Wissenschaftler haben nun die schrittweise Palliativpflege in den Blick genommen, die ressourcenintensiv ist.

Darstellung der menschlichen Lunge mit Tumor im linken Lungenflügel
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Lungenkrebsscreening ja oder nein?

Wie effizient ein Lungenkrebsscreening in der klinischen Praxis ist, war lange unklar. In einer aktuellen Studie fanden Wissenschaftler nun heraus, inwieweit Patienten hiervon profitieren.

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Mehr Krebstodesfälle bei Ärmeren

Lebenserwartung und sozioökonomische Umstände hängen eng zusammen. Das haben Analysen bereits ergeben. Eine aktuelle Studie hat sich nun mit den Veränderungen der Lebenserwartung in Deutschland befasst. Dabei kam heraus: Wer arm ist, hat ein höheres Risiko, an Krebs zu versterben.

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ASCO Kongress 2024SCLC: Neuer Standard bei frühen Stadien

Standard beim nicht resektablen Limited-Stage kleinzelligen Lungenkrebs (LS-SCLC) ist die Radiochemotherapie. Eine konsolidierende Immuntherapie mit Durvalumab nach der Radiochemotherapie verbesserte in der ADRIATIC-Studie das Überleben deutlich.

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ASCO Kongress 2024NSCLC: Quantensprung beim resektablen EGFR+ NSCLC Stadium III

In der placebokontrollierten Phase-III-Studie LAURA verbesserte die Konsolidierung mit Osimertinib nach definitiver Radiochemotherapie das Überleben von Patient*innen mit resektablem EGFR-positiven nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (EGFR+ NSCLC) dramatisch. 65% der Patienten lebten nach 24 Monaten noch ohne Progress, im Placebo-Arm waren es 13%.

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Starke Raucherinnen und Raucher können profitierenLungenkrebsscreening mittels Low-Dose-CT

Ein Lungenkrebsscreening mittels Niedrigdosis-Computertomografie (Low-Dose-CT) bietet starken aktiven und ehemaligen Raucherinnen und Rauchern mehr Nutzen als Schaden: Das Verfahren kann einige Personen davor bewahren, an Lungenkrebs zu sterben. Für manche verlängert sich dadurch möglicherweise auch das Gesamtüberleben.

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Ältere Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC: ICI-Monotherapie oder Kombination mit Chemotherapie?

Der Einsatz der Immun-Checkpoint-Inhibitor (ICI)-Therapie markierte einen Durchbruch in der Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). In Studien konnte durch die Zugabe von ICIs zur Chemotherapie sowohl ein verbessertes progressionsfreies Überleben als auch ein längeres Gesamtüberleben der Patienten nachgewiesen werden. Allerdings…

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Ältere Patienten profitieren von Therapiemodifikation

Bei Krebspatienten in einem höheren Alter birgt die Behandlung häufig andere Risiken als bei jüngeren Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen. Eine Therapieanpassung kann deutliche Vorteile für die Betroffenen bringen, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Einkommensunterschiede zwischen Arm und Reich
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Britische StudieHäufiger Krebs bei armen Menschen?

Erkranken Menschen mit geringerem Einkommen und aus bildungsfernen Schichten häufiger an Krebs als Menschen, die finanziell gut situiert sind? Eine britische Studie, die verschiedene Bezirke in England betrachtet hat, legt dies nun nahe. 

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Durvalumab bei NSCLC: Grenzwertiger Performance-Status kein Therapiehindernis

Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium lässt sich durch Immuntherapien zunehmend besser behandeln. Patienten mit fortgeschrittenem und metastasiertem nicht kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) können beispielsweise vom Immun-Checkpoint-Inhibitor Durvalumab profitieren. Bislang wenig untersucht wurden jedoch Wirkung und Sicherheit bei…