Mit über etwa 57.000 Neuerkrankungen pro Jahr gehört das Bronchialkarzinom (non small cell lung cancer [NSCLC] und small cell lung cancer [SCLC]) zu den häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland – bei den Männern steht es auf Platz 2 der häufigsten Krebserkrankungen, bei Frauen ist es die dritthäufigste. Auch die Prognose ist ungünstig – die relative 5-Jahres-Überlebensrate beträgt bei Männern mit Lungenkrebs nur etwa 15%. Der Tabakkonsum gilt dabei als Hauptrisikofaktor für Lungenkrebs. So sind bei Männern etwa neun von zehn Erkrankungen auf aktives Rauchen zurückzuführen. Aktuelle Studien befassen sich derzeit u.a. mit dem Einsatz der modernen Radiotherapie sowie der Wirksamkeit zielgerichteter Therapien (bspw. mit EGFR-Inhibitoren) in der Behandlung von Lungenkrebs.

Medizinische Illustration der Lunge mit mehreren Tumorherden sowie einer hervorgehobenen DNA-Doppelhelix,
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Neuer Standard in der AdjuvanzSchon in frühen NSCLC-Stadien auf RET-Fusion testen

Neue Studiendaten verändern die Therapielandschaft beim nicht kleinzelligen Lungenkarzinom: In der Phase-III-Studie LIBRETTO-432 zeigt der RET-Inhibitor Selpercatinib erstmals auch in frühen Krankheitsstadien einen deutlichen Vorteil. Insbesondere das ereignisfreie Überleben verbessert sich signifikant. Auf dem diesjährigen Kongress der American…

Stilisierte Illustration von vier medizinischen Fachkräften im weißen Kittel mit Stethoskopen und Akten, die in einem Krankenhausgang stehen; im Hintergrund ist links ein großes Fenster mit schwarzem Rahmen sichtbar, die Figuren sind in gedeckten Blau- und Grautönen dargestellt.
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Mit freundlicher Unterstützung von hematooncology.comASCO-Kongress 2026: Neue Daten unterstreichen Fortschritte und Herausforderungen in der Onkologie

Die Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 zeigte: Präzisionsonkologische Ansätze, neue Immuntherapien und differenzierte Therapiestrategien prägen weiterhin den klinischen Fortschritt in der Onkologie. vorgestellten Daten liefern wichtige Impulse für eine immer individuellere Behandlung in verschiedenen…

Eine Gruppe erwachsener Menschen ist gemeinsam draußen unterwegs, einige mit Wanderstöcken, eine Person mit Fahrrad; sie bewegen sich in einer grünen, natürlichen Umgebung und wirken aktiv und gut gelaunt.
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Mortalitätsrisiko sinkt um 30%Langzeit-Krebsüberlebende leben länger – dank gesunder Gewohnheiten

Auch viele Jahre nach einer Krebsdiagnose zahlt sich ein gesunder Lebensstil aus: Langzeit-Krebsüberlebende mit Bewegung, Rauchverzicht, moderatem Alkoholkonsum und gesundem Körpergewicht deutlich länger leben. Besonders Nichtrauchen senkt das Sterberisiko erheblich – unabhängig von Alter, Krebsart oder anderen Erkrankungen.

Nahaufnahme eines Glasaschenbechers mit vielen ausgedrückten Zigarettenstummeln auf einer Holzoberfläche
Hannes P Albert/dpa

Erstmals auch bei FrauenLungenkrebs: Sterberaten in der EU sinken

Lungenkrebs ist weiterhin die häufigste Krebstodesursache in Europäischen Union – doch die Zahlen geben Anlass zur Hoffnung. Neue Prognosen zeigen: In der EU sinken die Sterberaten in fast allen Altersgruppen deutlich; bei Männern gibt es diesen Trend schon seit Jahren, nun ist er auch bei Frauen angekommen. Eine Ausnahme bleibt die Generation der…

DNA-Sequenzierung: Mehrfarbige vertikale Balken und fluoreszierende Punkte symbolisieren genetische Daten, die für die Analyse von Tumorherden genutzt werden
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Präzise DiagnoseSo gelingt die Klassifizierung mehrerer Tumorherde in der Lunge

Separate primäre Lungentumore von Lungenmetastasen zu unterscheiden, ist nicht trivial, aber wichtig. Die Kombination zweier Algorithmen ermöglicht nun eine genaue Klassifizierung mehrerer Tumorherde. Das Ergebnis eines Tests unter Praxisbedingungen: Deutlich höhere Genauigkeit – selbst bei begrenzten Sequenzierkapazitäten.

Illustration einer menschlichen Lunge in blauen Farbtönen, mit sichtbaren Bronchien und Gefäßen
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Mehr entdecken, früher handelnErweiterte Screening-Kriterien für Lungenkrebs

Das neue Früherkennungsprogramm für Lungenkrebs soll ab 2026 starten. Wer die Auswahl nicht nur nach Alter und Rauchhistorie trifft, sondern zusätzliche Risikofaktoren berücksichtigt, entdeckt fast 20% mehr Fälle – besonders bei Frauen. Das könnte die Sterblichkeit deutlich senken.

Rotes Zickzack-Pfeildiagramm, das nach unten zeigt – Symbol für sinkende Zahlen oder Rückgang
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RKI-BerichtKrebssterblichkeit sinkt deutlich – Fortschritte bei Therapie und Prävention

Die Zahl der Krebssterbefälle in Deutschland geht seit 25 Jahren kontinuierlich zurück. Laut Robert Koch-Institut sank die altersstandardisierte Sterberate bei Männern um 31%, bei Frauen um 21%. Gründe sind verbesserte Therapien, Prävention und Früherkennung. Dennoch erkranken jährlich über eine halbe Million Menschen neu an Krebs.

Mehrere Hände halten farbige Schleifen auf rosa Hintergrund, die für unterschiedliche Krebsarten stehen
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HPV-Impfung rettet LebenTag der Krebsvorsorge 2025: HPV-Impfung und Früherkennung im Fokus

Am „Tag der Krebsvorsorge“ rufen AOK und Deutsche Krebsgesellschaft dazu auf, die HPV-Impfquote in Deutschland deutlich zu erhöhen. Neue Auswertungen des WIdO zeigen: Geimpfte Frauen benötigen nur halb so häufig eine Konisation wie ungeimpfte. Die Kombination aus Impfung und Vorsorge bietet den besten Schutz vor Gebärmutterhalskrebs – doch die…