Jeder zweite Krebspatient ist multimorbide. Am häufigsten sind dabei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, COPD, Diabetes, Schlaganfälle sowie Depressionen und Angststörungen. Diese Begleiterkrankungen beeinflussen die Lebensqualität sowie den Therapieerfolg bei Krebs-Erkrankten und erhöhen das Risiko für unerwünschte Ereignisse. Auf dieser Seite erfahren Sie alles rund um häufige Begleiterkrankungen von Krebs und was dies für die Therapie der Patienten bedeutet.

Eine junge Frau sitzt auf dem Sofa, den Kopf in den Händen
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Nebenwirkungen statt NutzenKrebsbedingte Fatigue: keine Besserung unter Dexamethason

Fatigue-Symptome während einer palliativen Chemotherapie sind schwer behandelbar. Auch eine 12-wöchige Behandlung mit Dexamethason bringt keine Linderung. Weder die Erschöpfung noch die Lebensqualität verbesserten sich signifikant – im Gegenteil: Verstopfung und soziale Folgeprobleme traten häufiger auf.

Eine Hand hält eine rosa Schleife, das internationale Symbol für Brustkrebsbewusstsein. Darüber ein Banner mit der Aufschrift „Kongress Highlights“.
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Anthrazyklinfreie OptionT-DXd setzt neue Maßstäbe bei frühem HER-2-positivem Hochrisiko-Brustkrebs

Vier von fünf Patientinnen mit HER2-positivem, hormonrezeptornegativem Brustkrebs erreichten unter Trastuzumab Deruxtecan (T-DXd) gefolgt von Paclitaxel, Trastuzumab und Pertuzumab (THP) ein vollständiges Ansprechen – ein bisher unerreichter Erfolg. Die ersten Ergebnisse  der DESTINY-Breast11-Studie lassen hoffen, dass Trastuzumab Deruxtecan könnte…

Medizinische Leitlinien. Arzt mit Stethoskop im Fokus. Icons und Text auf einem digitalen Interface. Medizinische Technologie
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Perspektiven für eine Zukunft mit FamilieNeue S2k-Leitlinie zum Fertilitätserhalt bei Krebs

Wie Krebsbetroffene ihre Fruchtbarkeit erhalten oder wieder herstellen können, fasst die  neue Leitlinie zum Fertilitätserhalt bei onkologischen Erkrankungen zusammen. Sie bietet medizinische Empfehlungen und beschreibt etablierte Verfahren, um Aufschluss über verschiedenartige Vorgehen und deren Nutzen zu geben. Auch psychologische sowie ethische…

Nina Warken (CDU), Bundesministerin für Gesundheit, äußert sich bei einer Pressekonferenz vor der konstituierenden Sitzung der Finanzkommission Gesundheit (FKG) im Bundesministerium für Gesundheit.
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„Scheißgesetz“ oder Sicherheitslücke?Warken fordert härtere Cannabis-Regeln

Die Teillegalisierung von Cannabis sorgt weiter für Zündstoff: Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kritisiert die aktuellen Regelungen als zu lasch und warnt vor wachsendem Missbrauch. Auch Innenminister Dobrindt findet deutliche Worte. Die Debatte um Nachbesserungen nimmt Fahrt auf.
 

25-jähriges Jubiläum
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Krebsregistrierung in NiedersachsenEin Vierteljahrhundert im Dienst der Krebsforschung

Ein Vierteljahrhundert Krebsregistrierung in Niedersachsen: Das EKN feiert Jubiläum und präsentiert mit dem neuen interaktiven Krebsatlas ein bundesweit einzigartiges Tool. Erstmals ist damit eine kleinräumite Darstellung des Krebsgeschehens auf Gemeindeebne möglich – transparent, wissenschaftlich fundiert und zukunftsweisend für Prävention und…

Person macht Liegestütze auf Sportmatte
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Wanted: Trainingsprogramme für CLL-Patienten

CLL-Patienten würden sich gerne körperlich fit halten, aber es fehlt an maßgeschneiderten Angeboten. Zumindest im britischen Gesundheitssystem, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Frau erhält Impfung in den Oberarm
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Impfung wirktHPV-Typen 16/18 in Dänemark fast weg

Die HPV-Impfung zeigt in Dänemark starke Wirkung: Die gefährlichen Typen 16/18 sind bei geimpften Frauen nahezu verschwunden. Auch ungeimpfte profitieren durch Bevölkerungsimmunität.

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dpaSebastian Kahnert/dpa

Studie: Zwei Drittel unserer Handlungen sind Gewohnheit

Wer gesunde Routinen im Alltag etabliert, kann laut Studie nicht nur seine Ziele leichter erreichen, sondern auch aktiv zur Krebsvorsorge beitragen. Automatisierte Verhaltensweisen wie regelmäßige Bewegung oder gesunde Ernährung stärken die Prävention – und helfen, Risiken zu senken.

Gemälde a la Gustav Klimt
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Kunst als Kassenleistung?Museumsmedizin: Die stille Kraft der Kunst

In Kanada, Großbritannien und Frankreich gehört der Museumsbesuch längst zur Therapie gegen Depressionen und Stress. Studien belegen die heilsame Wirkung von Kunst. Auch in Deutschland wächst das Interesse – doch die Umsetzung steckt noch in den Kinderschuhen. Wird der Weg zur Genesung künftig durch die Museumstür führen?

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