Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) begrüßt die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut, u.a. Personen mit einem erhöhten Risiko für schwere Verläufe und Tod durch COVID-19 bevorzugt bei der Impfung zu berücksichtigen.
Jährlich erkranken in Deutschland rund 5.000 Menschen an einem Weichteilsarkom. Prof. Dr. Marcus Lehnhardt, Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil, gilt als einer der führenden Sarkomspezialisten in Deutschland. Er wurde jetzt von der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und…
Etwa 23.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Hautkrebs, rund 3.000 Menschen sterben jährlich daran. Bislang sind Untersuchungen zur Hautkrebsfrüherkennung in hohem Maße von der Erfahrung des untersuchenden Arztes abhängig: So erfolgen Biopsien, also die chirurgischen Entnahmen von tumorverdächtigem Gewebe, bisher meist…
Der Einsatz von Radioiod in der Diagnostik und Therapie von gut- und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen mithilfe des Iodtransporters „NIS“, der die Aufnahme von Iod aus dem Blut in die Schilddrüse vermittelt, hat sich langjährig etabliert. Nun gestattet die Charakterisierung des NIS-Gens die Entwicklung eines neuen Gentherapieansatzes, wobei NIS…
Die Freiburger Wissenschaftlerin Barbara Di Ventura erhält für ihr Forschungsvorhaben zur Krebstherapie zwei Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat. Wie die Universität Freiburg am Mittwoch mitteilte, handelt es sich bei der Auszeichnung um einen sogenannten Consolidator Grant. Der renommierte Preis wird an europäische Wissenschaftler…
Eines ist klar: Wer eine Krebstherapie erhält, der sollte nicht auch noch zur Zigarette greifen. Dennoch fällt es vielen Patienten schwer, die Rituale und Abhängigkeit erfolgreich hinter sich zu lassen. Wie wirkt sich eine durchgehende Telefonberatung auf das Rauchen von Krebspatienten aus? Kann eine Medikamententherapie gegen die Sucht helfen?
Künstliche Intelligenz soll lernen, Therapieansprechen vorherzusagen: Privatdozent Dr. Sascha Dietrich vom Universitätsklinikum Heidelberg erforscht Wege zur personalisierten Therapie bei Leukämien und Lymphomen. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert mit „Clinician Scientist Professuren“ die Vereinbarkeit von klinischer Tätigkeit und…
Nach der Resektion eines Kopf-Hals-Tumors sind Patienten häufiger von einem Rezidiv betroffen als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Studie, die ein Team um Douglas Lee vom Fox Chase Cancer Center in Philadelphia durchgeführt hat. Dazu wurden Daten von 194 Patienten analysiert. Bei 20 Prozent der Betroffenen trat ein frühes…
Die akute myeloische Leukämie (AML) ist die häufigste Blutkrebsform bei Erwachsenen – und schwer zu therapieren. Selbst nach einer Stammzelltransplantation kehrt die Erkrankung bei der Hälfte aller Betroffenen zurück. Nun konnten Forscher des Universitätsklinikums Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Immunbiologie und…
Gebärmutterhalskrebs ist die vierthäufigste Krebserkrankung für Frauen weltweit. In Ländern des globalen Südens sterben besonders viele Frauen an dieser – eigentlich vermeidbaren – Erkrankung. Ein internationales Forschungsteam hat untersucht, wie weit Prävention und Vorsorgeuntersuchungen im Globalen Süden verbreitet sind und welche Faktoren…
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) legt mit der neuen Auflage des Tabakatlas zum dritten Mal eine Zusammenfassung aktueller Daten und Fakten rund um den Tabakkonsum sowie der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken und gesellschaftlichen Folgen vor. Der Bericht verdeutlicht das enorme Potenzial der Krebsprävention und präventiver…
Im frühen Stadium ist nach einer neoadjuvanten Chemotherapie oftmals nicht vollständig klar, wie viel vom Krebs noch übrig ist. Wissenschaftler stellten sich in einer aktuellen Studie die Frage, ob eine von bildgebenden Verfahren gesteuerte Biopsie die Größe eines Residualtumors bei Brustkrebs vorhersagen kann.
Die Bremer Epidemiologin Professorin Dr. Ulrike Haug erhielt den „Vision-Zero Award“ für ihre Arbeit an neuen Ansätzen zur Prävention von Krebserkrankungen.
Die Neubildung des Knochens anregen und gleichzeitig Krebszellen am Wachstum hindern: Forscher aus Heidelberg prüfen, ob sogenannte bioaktive Gläser dazu in der Lage sind und in der Therapie von Riesenzelltumoren des Knochens eingesetzt werden können. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit rund 212.000 Euro.
Oftmals sind es die Nebenwirkungen, die bei Patientinnen mit ERBB2-positivem Brustkrebs zum Therapieabbruch führen. Bei Trastuzumab sind vor allem kardiotoxische Effekte, die bis zum Herzversagen führen können, ausschlaggebend für einen solchen Abbruch der Therapie. Robert Copeland-Halperin und Kollegen haben in einer aktuellen Studie untersucht,…