Ein Krankenpfleger steht in einem Braunschweiger Krankenhaus neben einer Glastür mit der Aufschrift «Notaufnahme».
Hauke-Christian Dittrich/dpa

Alarmstufe Rot in KlinikenÜbergriffe in Krankenhäusern nehmen drastisch zu

Die Gewalt gegen Klinikpersonal steigt seit Jahren. Eine aktuelle Umfrage zeigt: 72% der Krankenhäuser in Niedersachsen melden mehr verbale und körperliche Übergriffe. Besonders Pflegekräfte und Notaufnahmen sind gefährdet. Kliniken reagieren mit Deeskalationstrainings, Sicherheitspersonal und Panikknöpfen – doch die Belastung bleibt hoch.

Glas-Tür mit der Aufschrift „Wartezimmer“, dahinter ein heller Raum mit Stühlen und einem Regal mit Broschüren – typisches Wartezimmer einer Arztpraxis.
Daniel Karmann/dpa

Tatort WartezimmerImmer mehr Übergriffe auf medizinisches Personal

Immer häufiger werden Ärztinnen, Ärzte und Praxisteams Opfer von Gewalt – verbal wie körperlich. Laut einer Umfrage des Deutschen Ärzteblatts berichten zwei Drittel der Befragten von Übergriffen im Berufsalltag. Besonders betroffen sind Wartebereiche und Notaufnahmen. Die Ärzteschaft fordert härtere Strafen und bessere Schutzmaßnahmen.

Mehrere Münzstapel, eine Hand legt zusätzliche Münzen darauf.
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„Gesunde Jahre gewinnen“Ärztepräsident will neue Abgabe für Zucker und Alkohol

Mehr Gesundheit, weniger Krankheiten: Ärztepräsident Klaus Reinhardt fordert eine Abgabe auf Zucker, Alkohol und Tabak. Die Einnahmen sollen zweckgebunden ins Gesundheitswesen fließen – für Prävention und bessere Versorgung. Beispiele aus Großbritannien zeigen: Eine Zuckersteuer kann wirken. Doch die Umsetzung erfordert politischen Mut.

Frische Ingwerwurzeln mit typischer hellbrauner Schale und knollenförmiger Struktur
Sven Hoppe/dpa

Heilkräfte der Knolle im RampenlichtIngwer wird Arzneipflanze des Jahres 2026

Ingwer ist nicht nur ein Küchenklassiker, sondern auch ein bewährtes Heilmittel. Dank seiner neu bewerteten gesundheitsfördernden Wirkung wurde die Knolle zur Arzneipflanze des Jahres 2026 gekürt. Sie hilft bei Reisekrankheit, Magen-Darm-Beschwerden, Erkältungssymptomen und sogar Gelenkschmerzen – doch Qualität und Dosierung sind entscheidend.

Vier Personen sitzen nebeneinander auf Holzstühlen im Wartebereich einer Arztpraxis.
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Gesundheitsversorgung in DeutschlandFacharzttermine: Mangelware für GKV-Patienten?

Jeder vierte gesetzlich Versicherte wartet in Deutschland länger als 30 Tage auf einen Facharzttermin. Für viele ist das zu lang. Krankenkassen und Patientenvertreter fordern jetzt die Politik zum Handeln auf: Mehr digitale Angebote, flexible Öffnungszeiten und eine klare Termingarantie sollen die Versorgung verbessern.

Drei Tablettenblister liegen auf Geldscheinen und Münzen.
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System am Limit?Arzneimittel-Kompass 2025: Dramatischer Kostenanstieg im Arzneimittelmarkt

Die GKV-Arzneimittelausgaben haben 2024 ein neues Rekordhoch erreicht – angetrieben von hochpreisigen, patentgeschützten Medikamenten und gezielten Strategien zur Umgehung der Preisregulierung. Der Arzneimittel-Kompass 2025 zeigt: Die bestehenden Mechanismen greifen nicht mehr. Das WIdO fordert eine Reform des AMNOG und mehr Transparenz über…

Rotes Zickzack-Pfeildiagramm, das nach unten zeigt – Symbol für sinkende Zahlen oder Rückgang
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RKI-BerichtKrebssterblichkeit sinkt deutlich – Fortschritte bei Therapie und Prävention

Die Zahl der Krebssterbefälle in Deutschland geht seit 25 Jahren kontinuierlich zurück. Laut Robert Koch-Institut sank die altersstandardisierte Sterberate bei Männern um 31%, bei Frauen um 21%. Gründe sind verbesserte Therapien, Prävention und Früherkennung. Dennoch erkranken jährlich über eine halbe Million Menschen neu an Krebs.

Symbol der Erinnerung: Eine einzelne Rose neben einer brennenden Kerze
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Royals setzen Zeichen im Kampf gegen KrebsKate gedenkt Krebstoten mit bewegender Botschaft

Prinzessin Kate erinnert mit einer handgeschriebenen Botschaft im „Ever After Garden“ an Menschen, die an Krebs gestorben sind. Die Gedenkstätte mit 30.000 leuchtenden Rosen sammelt Spenden für Krebshilfe. Nach dem Update von König Charles zu seiner Therapie zeigt auch Kate erneut ihre Unterstützung für die Krebsprävention.