Etwa 69.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs, ca. 1,2 % der Sterbefälle gehen auf das Mammakarzinom als Krebstodesursache zurück. Es bleibt damit weiterhin die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Das Zervixkarzinom ist das vierthäufigste Karzinom der Frau und das häufigste Malignom des weiblichen Genitaltraktes, gefolgt vom Ovarialkarzinom. Dieses ist nach Brustkrebs die am häufigsten tödlich verlaufende gynäkologische Krebsform. Das Endometriumkarzinom ist weltweit die 7. maligne Erkrankung der Frau.

Aktuelle und wichtige Informationen zu Präventionsmöglichkeiten, Risikofaktoren und Therapieaussichten von Malignomen der Brust und des Reproduktionstraktes finden Sie in unserer Thieme Gyn-Community!

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EierstockkrebsErhöhtes Krebsrisiko durch Fertigpizza, Softdrinks und Co.?

Hochverarbeitete Lebensmittel enthalten in der Regel viel Fett, Zucker, Salz sowie Konservierungsmittel, künstliche Aromastoffe und Emulgatoren. Dass sie nicht nur dick machen, sondern auch das Risiko etwa für Eierstockkrebs erhöhen können, zeigt nun eine aktuelle Studie.

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Verbessertes Brustkrebs-Überleben schon bei moderatem Training

Körperlich aktive Frauen haben nach einer Brustkrebsdiagnose ein geringeres Sterblichkeitsrisiko – das konnten frühere Studien bereits belegen. Wissenschaftlerinnen vom DKFZ und von der Harvard-Universität zeigten nun, dass dieser positive Effekt bereits bei moderater Aktivität auftritt: Brustkrebspatientinnen, die etwa drei Stunden pro Woche flott…

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MammakarzinomBessere Prognose durch Durvalumab

Kann die Erweiterung der neoadjuvanten Chemotherapie um den Immuncheckpoint-Inhibitor Durvalumab die Prognose von Patientinnen mit einem frühen triple-negativen Mammakarzinom verbessern? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Studie von Wissenschaftlern um Sibylle Loibl von der German Breast Group.

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MammakarzinomFrauen profitieren von partieller Bestrahlung 

Mit der Frage, ob die partielle Bestrahlung bei Brustkrebspatientinnen eine sinnvolle Alternative zur adjuvanten kompletten Radiatio ist, haben sich Wissenschaftler um Birgitte Offersen von der Uniklinik im dänischen Aarhus befasst. 

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Polyzystisches Ovarialsyndrom mit erhöhtem Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs verbunden

Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine endokrine Störung, die u.a. durch Amenorrhö und Zeichen eines Androgenüberschuss gekennzeichnet ist. Zudem wird PCOS mit verschiedenen karzinogenen Prozessen und Krebsarten in Verbindung gebracht. Ob die Krankheit auch mit dem Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs assoziiert ist, war bislang jedoch…

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MammakarzinomNachts vermehrte Metastasenbildung

Zirkulierende Tumorzellen im Blut vom Krebspatienten standen nun im Fokus einer Studie, die Wissenschaftler um Nicola Aceto von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich durchgeführt haben.