Darstellung eines Kopfes mit einem Wecker anstelle des Gehirns vor einem farblich geteilten Hintergrund; der Tag wird mit einem hellen Roséton, die Nacht in dunkelblau mit Sternen symbolisiert
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Chronotherapie in der OnkologieCheckpoint-Inhibitoren: Wer morgens infundiert, lebt länger

Immer mehr spricht dafür, dass die innere Uhr darüber mitentscheidet, wie gut Immun-Checkpoint-Inhibitoren wie Pembrolizumab, Nivolumab & Co. wirken. Wer seine Immuntherapie früh am Tag erhält, lebt deutlich länger – und bleibt länger progressionsfrei. Besonders ausgeprägt fällt der Effekt beim Lungen-, Magen-, Nieren- und biliären Karzinom aus.…

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Erhaltungsstrategie auf dem PrüfstandCamrelizumab sichert Überlebensvorteil beim fortgeschrittenen Magenkarzinom

Immuncheckpoint‑Inhibitoren sind Standard in der Erstlinie des fortgeschrittenen HER2‑negativen Magenkarzinoms – die optimale Erhaltungsstrategie bleibt jedoch unklar. Eine randomisierte Phase‑III‑Studie zeigt nun: Camrelizumab plus CAPOX mit anschließender Camrelizumab basierter Erhaltung verlängert das Gesamtüberleben gegenüber CAPOX allein,…

Thrombus in einem Blutgefäß
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GDF-15, NT-proBNP, hs-TnT und CRPThrombose oder Blutung? Vier Biomarker schärfen die Risikoabschätzung bei Krebspatienten

Venöse Thromboembolien zählen ebenso zu den gefürchteten Komplikationen bei aktiven Tumorerkrankungen wie schwere Blutungen unter einer prophylaktischen Antikoagulation. Eine differenzierte Risikoeinschätzung ist daher essenziell, mit gängigen Scores allein aber oft schwierig. Eine aktuelle Post-hoc-Analyse der AVERT-Studie liefert nun Hinweise,…

Zwei gestapelte Türme aus Lebensmitteln: links ein Turm aus Burgern, rechts ein Turm aus frischem Obst auf weißem Hintergrund
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Prävention neu denkenLebensstil-Dissonanz: Wenn das Gehirn die guten Vorsätze ausbremst

Mehr Bewegung, weniger Zucker, ausreichend Schlaf – die Empfehlungen für einen gesunden Lebenstil sind bekannt, die Umsetzung scheitert trotzdem reihenweise. Das ist keine Frage mangelnder Disziplin, sondern Ergebnis eines neurobiologischen Konflikts zwischen evolutionär altem Belohnungssystem und präfrontaler Kontrolle. Eine aktuelle Arbeit…

Histologisches Bild eines diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL), einer Form des Non-Hodgkin-Lymphoms.
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Neue Option beim Hochrisiko-DLBCLEpigenetik trifft Immunchemotherapie: Tucidinostat verbessert Prognose beim Double-Expressor-Lymphom

Etwa ein Drittel aller diffus großzelligen B-Zell-Lymphome (DLBCL) zeigt eine Koexpression der Onkoproteine MYC und BCL2 – und damit eine besonders schlechte Prognose unter der Standard-Immunchemotherapie R-CHOP. Eine Ergänzung des Regimes um den oralen Histon-Deacetylase-Inhibitor Tucidinostat könnte dieses therapeutische Dilemma entschärfen: In…

Medical technology concept
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Vorsorge mit AugenmaßDarmkrebsscreening im Alter: Nutzen, Risiken, neue Erkenntnisse

Die Koloskopie senkt das Darmkrebsrisiko – doch gilt dieser Nutzen auch für ältere Menschen mit Vorerkrankungen? Bei über 75-Jährigen mit früher entdeckten Adenomen scheint das Risiko, an anderen Ursachen zu versterben, deutlich höher zu sein als das Darmkrebsrisiko, so aktuelle Studienergebnisse. Das lenkt den Blick auf eine Neubewertung der…

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Argument für einen Paradigmenwechsel?Speiseröhrenkrebs: Roboterchirurgie bei Ösophagektomie mit Überlebensvorteil

Die robotergestützte Ösophagektomie ist bei resektablem Ösophaguskarzinom der konventionellen thorakoskopischen Technik mindestens ebenbürtig. In der randomisierten Phase‑III‑Studie RAMIE zeigte sich sogar ein möglicher Vorteil im 5‑Jahres-Gesamtüberleben – bei vergleichbarem Komplikationsprofil. Ergebnisse stärken die Rolle der Robotik in der…

Eine Person sitzt vornübergebeugt auf einem Sofa, hält den Kopf und macht eine abwehrende Geste mit der Hand
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Je früher, desto höher das RisikoPsychische Erkrankungen beeinflussen Lebenserwartung nach Krebsdiagnose

Depressionen, Angststörungen oder bipolare Erkrankungen sind bei Krebspatienten keine Randerscheinung – sie können die Lebenserwartung erheblich beeinflussen. Tritt eine psychische Erkrankung kurz nach der Krebsdiagnose erstmals auf, steigt das Sterberisiko in den folgenden Jahren signifikant. Frühzeitige Hilfe ist entscheidend.

Grünes Gerstenfeld in Nahaufnahme, im Hintergrund feiner Sprühnebel beim Ausbringen von Pestiziden über den Pflanzen
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Unsichtbare BelastungPestizide können das Krebsrisiko massiv erhöhen

Pestizide schützen Ernten – doch für Menschen können sie gefährlich werden. Es sind wohl nicht einzelne Wirkstoffe, sondern komplexe Pestizidgemische, die  das Krebsrisiko erheblich steigern. Besonders betroffen sind landwirtschaftliche Regionen und indigene Gemeinschaften. Die Ergebnisse stellen bisherige Annahmen zur Sicherheit vieler Pestizide…

Frauenhand mit Infusionsschlauch während einer Behandlungssitzung
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Neue Option bei platinresistenter ErkrankungResistentes Ovarialkarzinom: Immuntherapie zeigt erstmals klaren Überlebensvorteil

Beim Rezidiv eines platinresistenten Ovarialkarzinoms gelang eine langfristige Krankheitskontrolle bislang nur selten. Die Phase-III-Studie ENGOT-ov65/KEYNOTE-B96 zeigt nun erstmals einen signifikanten Überlebensvorteil durch die Kombination von Pembrolizumab mit wöchentlichem Paclitaxel. In der Gesamtpopulation stieg das mediane Gesamtüberleben…

Gelände des Kernkraftwerks Fukushia Daiichi (Fukushima I)
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Unterschätztes Risiko für die öffentliche Gesundheit?Krebsrisiko neben dem Reaktor höher als vermutet?

Leben in der Nähe von Atomkraftwerken könnte tödlicher sein als angenommen: Eine umfassende US‑Studie zeigt erhöhte Krebssterblichkeit in umliegenden Regionen – selbst nach Berücksichtigung zahlreicher Risikofaktoren. Die Ergebnisse werfen neue Fragen zur Sicherheit der Kernenergie auf, gerade in Zeiten ihrer klimapolitischen Renaissance.