Ab April 2026 können starke Raucherinnen und Raucher zwischen 50 und 75 Jahren jährlich eine Niedrigdosis-Computertomografie (NDCT) zur Lungenkrebs-Früherkennung nutzen. Die neue Leistung der gesetzlichen Krankenkassen soll Tumore früher sichtbar machen und basiert auf einem Beschluss des G-BA. Ärztinnen und Ärzte benötigen für das Screening…
Extremkälte für den medizinischen Fortschritt: In Halle entsteht ein erweitertes Kryolager, das Blut- und Gewebeproben jahrzehntelang stabil hält. Mit 9,3 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln schafft die Universitätsmedizin mehr Platz für seltene Erkrankungen, Referenzproben und langfristige Forschung.
Reproduktive Faktoren wie Menarche, Menopause, Geburtenzahl oder Stillzeit haben deutlichen Einfluss auf das Risiko für ein Ovarialkarzinom. Je nach Lebensphase wirken bestimmte Einflüsse risikoerhöhend oder protektiv.
Der neue Mobilfunkstandard 6G könnte den Klinikalltag radikal verändern: Von Echtzeit-Datenübertragung bis zu smarten Assistenzsystemen. Neue digitale Technologien können medizinische Prozesse beschleunigen, Personal entlasten und Patientensicherheit erhöhen können.
Online-Abzocke: Immer häufiger missbrauchen Betrüger das Logo und den Ruf der Charité, um dubiose Produkte zu bewerben – oft mit KI-generierten Fake-Videos angeblicher Ärztinnen und Ärzte. Die Klinik warnt eindringlich und erklärt, woran Verbraucher irreführende Werbung erkennen können und wie sie sich schützen.
Das Immunsystem verliert mit dem Alter seine Schlagkraft: Chronische Entzündungen nehmen zu, DNA-Schäden häufen sich in Immunvorläuferzellen, und die Abwehrreaktion auf bakterielle Reize wird schwächer. Doch seneszente Zellen lassen sich offenbar gezielt adressieren – zumindest konnte eine Vorbehandlung mit Senolytika die geschwächte Immunantwort…
Ein neuartiger Bioage‑Score kann das wahre biologische Alter eines Menschen sichtbar machen: Basierend auf Blutwerten und klinischen Biomarkern liefert er entscheidende Erkenntnisse über individuelle Alterungsprozesse – denn Alter ist nicht gleich Alter.
Es sind spannende Daten, die die US-amerikanische Mayo Clinic jetzt zur Behandlung des frühen Pankreaskarzinoms vorgelegt hat. Demnach ist es besser, der Operation eine neoadjuvante Chemotherapie vorzuschalten – auch wenn es sich um unkomplizierte Fälle handelt. Damit stehen die Studienergebnisse im Widerspruch zur gängigen Praxis und der aktuellen…
Immer mehr Menschen leiden unter Ein- und Durchschlafproblemen: Die Zahl der Betroffenen ist laut Barmer in den vergangenen 10 Jahren stark gestiegen. Besonders ältere Menschen sind gefährdet. Die anstehende Zeitumstellung kann den ohnehin gestörten Schlafrhythmus zusätzlich aus dem Takt bringen – mit möglichen Folgen für Körper und Psyche.
Ein Gesetz im Saarland erleichtert künftig die Tätigkeit ausländischer Pflege- und Gesundheitsfachkräfte aus der EU: Weiterbildungsinhalte dürfen „vorübergehend und gelegentlich“ ohne deutsches Anerkennungsverfahren angewendet werden – unter klaren Voraussetzungen und zeitlicher Begrenzung. Der Landtag reagiert damit auf Druck der EU-Kommission und…
Eine deutschlandweite Studie der Dresdner Hochschulmedizin erzielt einen entscheidenden Fortschritt in der Behandlung der aggressiven akuten myeloischen Leukämie (AML): Die Kombination aus intensiver Chemotherapie und Venetoclax steigert die Remissionsrate von 40 auf 75% und ermöglicht deutlich mehr Patientinnen und Patienten den Zugang zu einer…
Die Charité und die Berliner Philharmoniker starten eine einzigartige Forschungskooperation: Gemeinsam untersuchen sie, wie Musik Prävention, Heilung und mentale Gesundheit beeinflusst. Neben wissenschaftlichen Projekten entstehen auch neue öffentliche Formate wie Dialogkonzerte und gesundheitsbezogene Musikinitiativen.
Die WISDOM‑Studie untersucht, ob ein risikobasiertes Screening Brustkrebs früher erkennt als das klassische jährliche Verfahren. Dabei wird das individuelle Erkrankungsrisiko jeder Frau berücksichtigt. Erste Ergebnisse zeigen Vorteile bei fortgeschrittenen Tumorstadien – allerdings ohne Verringerung der Biopsieraten.
Thüringen kämpft mit einem massiven Ärztemangel – zahlreiche Arztpraxen stehen leer, weil Nachfolger fehlen. Immer mehr Kommunen versuchen deshalb, Medizinstudierende mit üppigen Stipendien langfristig an ihre Region zu binden. Die Zuschüsse reichen bis zu 1.000 Euro monatlich und sollen vor allem Haus- und Fachärzte in Engpassgebiete locken.