Röntgenaufnahme eines Schädelknochens mit einem roten Punkt als Zeichen einer Läsion - ein Tumor oder auch ein Schlaganfalll
stockdevil/stock.adobe.com

Hirntumore mit SystemwirkungGlioblastome – mehr als eine lokale Erkrankung

Glioblastome gelten als die aggressivsten Hirntumore – doch ihr Einfluss reicht weiter als bisher gedacht: Die Tumoren verändern das Schädelknochenmark, fördern Entzündungen und untergraben die Immunabwehr. Damit rückt die systemische Wirkung der Erkrankung in den Fokus der Forschung.
 

Ein Arzt hält die Hände eines Patienten – eine Geste der Nähe und des Trostes. Die Szene vermittelt Fürsorge und Empathie
Robert Kneschke/stock.adobe.com

Empathie statt nur ExpertiseKrebspatienten wünschen sich Kommunikation auf Augenhöhe

Für Krebspatienten zählt nicht nur die medizinische Kompetenz ihres Chirurgen – sondern vor allem, wie mit ihnen gesprochen wird. Sechs zentrale Kommunikationsbereiche wurden identifiziert, die für das Vertrauen und die Zufriedenheit der Patienten entscheidend sind. Empathie und Optimismus stehen dabei ganz oben.

Kongressbesucher hören einem Vortrag zu - Aufnahme von hinten
aerogondo/stock.adobe.com

Highlights vom ESMO 2025Neue Perspektiven in der onkologischen Therapie

Auch in diesem Jahr trafen sich die weltweit renommiertesten Onkologie-Experten auf dem Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO), um neue Studiendaten und Fortschritte bei der Krebsdiagnostik und -therapie zu diskutieren. Auf unserem Partnerportal hematooncology.com  finden interessierte Ärztinnen und Ärzte einen strukturierten…

Eine erschöpfte junge Frau hat Ihren Kopf auf den Tisch gelegt.
K. ObornyThieme - Posed by a Model

Assoziation mit EntzündungsprozessenKrebsbedingte Fatigue ist mehr als Müdigkeit

Die körperliche Erschöpfung bei Krebs ist messbar – und zwar im Blut. Forschende der University of California fanden heraus, dass bestimmte Entzündungsmarker mit verschiedenen Facetten der Fatigue korrelieren. Doch nicht alle Formen der Müdigkeit lassen sich biologisch erklären.

Hand hält ein kleines Glasfläschchen mit gelbem Warnetikett für radioaktives Material – darin wird ein Radiopharmakon für diagnostische oder therapeutische Zwecke abgefüllt.
Christiane Raatz/dpa-Zentralbild/dpa

Strahlende ZukunftRotop investiert Millionen in Nuklearmedizin

Rotop setzt ein starkes Signal für die Nuklearmedizin: Mit einem 2-stelligen Millionenbetrag baut das Unternehmen seine Produktions- und Entwicklungskapazitäten für Radiopharmaka in Dresden-Rossendorf massiv aus. Geplant sind 2 hochautomatisierte Fabriken für diagnostische und therapeutische Anwendungen.
 

ein junger Mann sitzt auf einer Betontreppe und hält die Hände vor das Gesicht
Wordley Calvo Stock/stock.adobe.com – Stock photo. Posed by a model.

Krebs & PsycheDepression verschlechtert Ergebnisse von Krebs-OP – Antidepressiva helfen

Depressionen beeinflussen nicht nur das seelische Wohlbefinden, sondern auch den körperlichen Heilungsverlauf nach einer Krebsoperation: Patienten mit unbehandelter Depression haben schlechtere OP-Ergebnisse und verursachen höhere Kosten. Antidepressiva können die negativen Folgen offenbar etwas abmildern – ein Allheilmittel sind sie aber nicht.
 

Zwei ältere Personen umarmen sich in einer herbstlichen Parklandschaft, umgeben von grünem und gelbem Laub.
Paul Bradbury/Caia Image/stock.adobe.com

Glücksmomente zu zweitGemeinsame Erlebnisse senken Stresshormon-Level

Gemeinsame positive Erlebnisse wirken wie ein natürlicher Stresskiller: Ältere Paare schütten weniger Cortisol aus, wenn sie gleichzeitig Glück empfinden – unabhängig von der allgemeinen Beziehungszufriedenheit. Diese Erkenntnis könnte neue Wege für Stressprävention und Wohlbefinden eröffnen.

Illustration eines blauen menschlichen Körpers mit einem transparenten Schild, der mehrere schwebende, blau und rot gefärbte Viruspartikel abwehrt.
Bikej Barakus/stock.adobe.com

Wie tickt unsere Immunabwehr?Ist das Immunsystem morgens jünger?

Im Laufe des Lebens altert unser Immunsystem: Es reagiert langsamer auf Krankheitserreger, Impfungen wirken weniger effektiv, und das Krebsrisiko steigt. Zugleich folgt die Immunabwehr einem 24-Stunden-Rhythmus. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung (IfADo) haben untersucht, ob dieser Rhythmus das Immunalter beeinflusst – und ob das…

Arzt und Patient im Gespräch
rogerphoto/stock.adobe.com

Reden ist Gold – aber wie viel?Nichts als die Wahrheit – wie viel wollen Patienten wissen?

Eine transparente und ehrliche Kommunikation ist auch und gerade bei Krebserkrankungen bedeutend – ganz besonders auch im Sinne des „Shared Decision Making”. Während dies in vielen Bereichen der Medizin schon umgesetzt wird, besteht insbesondere in der Kommunikation mit jungen Krebspatienten und ihren Eltern Nachbesserungsbedarf.

Nahaufnahme einer Hand, die eine E-Zigarette hält
Steven Senne/AP/dpa

Jugendliche werden gezielt geködertNeue Front im Tabakkrieg: Schulen im Visier der Industrie

Tabakkonzerne locken gezielt junge Menschen mit E-Zigaretten, Nikotinbeuteln und bunten Marketingtricks, warnt die WHO. Auf der internationalen Anti-Tabak-Konferenz in Genf beraten 183 Staaten über Gegenmaßnahmen – von Filterverbot bis Steuererhöhung. Experten warnen: Aggressive Strategien könnten hart erkämpfte Fortschritte zunichtemachen.
 

Grafische Darstellung eines Magens mit Tumor, umgeben von Immunzellen
Crystal light/tondruangwit/stock.adobe.com_edited by Thieme

Hoffnungsträger ImmuntherapieMATTERHORN-Studie zeigt Vorteil im Gesamtüberleben bei Magenkarzinom

Laut der finalen Analyse der MATTERHORN-Studie senkt die Kombination aus Durvalumab und perioperativer FLOT-Chemotherapie das Sterberisiko um 22 % und steigert das 3-Jahres-Überleben signifikant. Damit etabliert sich die Immuntherapie als neuer Standard für Patient*innen mit resektablem Karznomen des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs.
 

Mammografie: Eine Person steht vor einem Gerät, während eine medizinische Fachkraft die Brust für die Röntgenaufnahme positioniert.
Myroslava/stock.adobe.com

Brustkrebs-FrüherkennungWarum zu viele Frauen das Screening-Angebot nicht nutzen

Das Mammografie-Screening senkt nachweislich die Brustkrebs-Sterblichkeit um bis zu 30% – dennoch nimmt nur jede zweite Frau teil. Angst vor der Untersuchung, Unsicherheit über Befunde und mangelnde Information bremsen die Akzeptanz. Experten setzen auf mehr Aufklärung, persönliche Beratung und digitale Terminangebote, um die Quote zu erhöhen.