NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach spricht offen über ihre Krebsdiagnose und den schwierigen Therapieverlauf. Nachdem die Chemotherapie nicht den erhofften Erfolg brachte, setzt sie nun auf eine Tablettentherapie.
Glioblastome gelten als die aggressivsten Hirntumore – doch ihr Einfluss reicht weiter als bisher gedacht: Die Tumoren verändern das Schädelknochenmark, fördern Entzündungen und untergraben die Immunabwehr. Damit rückt die systemische Wirkung der Erkrankung in den Fokus der Forschung.
Für Krebspatienten zählt nicht nur die medizinische Kompetenz ihres Chirurgen – sondern vor allem, wie mit ihnen gesprochen wird. Sechs zentrale Kommunikationsbereiche wurden identifiziert, die für das Vertrauen und die Zufriedenheit der Patienten entscheidend sind. Empathie und Optimismus stehen dabei ganz oben.
Auch in diesem Jahr trafen sich die weltweit renommiertesten Onkologie-Experten auf dem Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO), um neue Studiendaten und Fortschritte bei der Krebsdiagnostik und -therapie zu diskutieren. Auf unserem Partnerportal hematooncology.com finden interessierte Ärztinnen und Ärzte einen strukturierten…
Die körperliche Erschöpfung bei Krebs ist messbar – und zwar im Blut. Forschende der University of California fanden heraus, dass bestimmte Entzündungsmarker mit verschiedenen Facetten der Fatigue korrelieren. Doch nicht alle Formen der Müdigkeit lassen sich biologisch erklären.
Rotop setzt ein starkes Signal für die Nuklearmedizin: Mit einem 2-stelligen Millionenbetrag baut das Unternehmen seine Produktions- und Entwicklungskapazitäten für Radiopharmaka in Dresden-Rossendorf massiv aus. Geplant sind 2 hochautomatisierte Fabriken für diagnostische und therapeutische Anwendungen.
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Depressionen beeinflussen nicht nur das seelische Wohlbefinden, sondern auch den körperlichen Heilungsverlauf nach einer Krebsoperation: Patienten mit unbehandelter Depression haben schlechtere OP-Ergebnisse und verursachen höhere Kosten. Antidepressiva können die negativen Folgen offenbar etwas abmildern – ein Allheilmittel sind sie aber nicht.
Gemeinsame positive Erlebnisse wirken wie ein natürlicher Stresskiller: Ältere Paare schütten weniger Cortisol aus, wenn sie gleichzeitig Glück empfinden – unabhängig von der allgemeinen Beziehungszufriedenheit. Diese Erkenntnis könnte neue Wege für Stressprävention und Wohlbefinden eröffnen.
Im Laufe des Lebens altert unser Immunsystem: Es reagiert langsamer auf Krankheitserreger, Impfungen wirken weniger effektiv, und das Krebsrisiko steigt. Zugleich folgt die Immunabwehr einem 24-Stunden-Rhythmus. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung (IfADo) haben untersucht, ob dieser Rhythmus das Immunalter beeinflusst – und ob das…
Eine transparente und ehrliche Kommunikation ist auch und gerade bei Krebserkrankungen bedeutend – ganz besonders auch im Sinne des „Shared Decision Making”. Während dies in vielen Bereichen der Medizin schon umgesetzt wird, besteht insbesondere in der Kommunikation mit jungen Krebspatienten und ihren Eltern Nachbesserungsbedarf.
Tabakkonzerne locken gezielt junge Menschen mit E-Zigaretten, Nikotinbeuteln und bunten Marketingtricks, warnt die WHO. Auf der internationalen Anti-Tabak-Konferenz in Genf beraten 183 Staaten über Gegenmaßnahmen – von Filterverbot bis Steuererhöhung. Experten warnen: Aggressive Strategien könnten hart erkämpfte Fortschritte zunichtemachen.
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Laut der finalen Analyse der MATTERHORN-Studie senkt die Kombination aus Durvalumab und perioperativer FLOT-Chemotherapie das Sterberisiko um 22 % und steigert das 3-Jahres-Überleben signifikant. Damit etabliert sich die Immuntherapie als neuer Standard für Patient*innen mit resektablem Karznomen des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs.
Das Mammografie-Screening senkt nachweislich die Brustkrebs-Sterblichkeit um bis zu 30% – dennoch nimmt nur jede zweite Frau teil. Angst vor der Untersuchung, Unsicherheit über Befunde und mangelnde Information bremsen die Akzeptanz. Experten setzen auf mehr Aufklärung, persönliche Beratung und digitale Terminangebote, um die Quote zu erhöhen.
CDU-Politiker Hendrik Streeck fordert klare Leitlinien für den Einsatz extrem teurer Medikamente bei sehr alten Patienten. Die Linke reagiert empört und spricht von einem Angriff auf die Menschenwürde. Auch die Deutsche Stiftung Patientenschutz warnt vor Altersdiskriminierung.
Komplementärmedizinische Maßnahmen sind äußerst beliebt, aber wenig wissenschaftlich erforscht. Eine Forschergruppe will das nun ändern. Ihr Fokus liegt auf der „Food and Medicine Homology“ in der Onkologie – ein Prinzip, das Ernährung und Heilwirkung verbindet.