Die DKMS hat ihren Global Impact Report 2024 veröffentlicht: Über 9.100 Stammzellspenden haben weltweit Menschen mit Blutkrebs eine zweite Lebenschance ermöglicht. Dank internationaler Zusammenarbeit, medizinischer Innovationen und gesellschaftlichen Engagements konnten so Leben gerettet und vielen Betroffenen eine zweite Lebenschance gegeben…
Burnout ist mehr als ein persönliches Problem – es gefährdet die medizinische Versorgung. Eine aktuelle Studie der Universität Leipzig zeigt: Je höher der Burnout-Wert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ärztinnen und Ärzte vorzeitig in den Ruhestand gehen.
Die geplante Krankenhausreform sollte Effizienz und Versorgung verbessern – doch nun liegt die Umsetzung bei den Bundesländern. Prof. Jürgen Graf, Direktor der Uniklinik Frankfurt, äußert scharfe Kritik: Die Reform drohe zu verwässern und zentrale Probleme ungelöst zu lassen.
Nicht alle ALK-Fusionen bei Lungenkrebs sind gleich: Bestimmte Varianten sind aggressiver und sprechen schlechter auf Therapien an. Diese neuen Erkenntnisse könnten die personalisierte Behandlung von Lungenkrebs entscheidend verändern – und künftig eine differenzierte Therapieplanung ermöglichen.
Mehr Beratung per Video und Telefon, weniger Fahrten zum Patienten: Der neue ärztliche Bereitschaftsdienst in Niedersachsen setzt auf Telemedizin – mit überraschend hoher Erfolgsquote. Über 80% der Anrufe konnten bereits digital abgeschlossen werden.
Krebs gehört zu den häufigsten Todesursachen. Alleine in Deutschland verstarben 2023 Erhebungen des Statistischen Bundesamtes zufolge 238.622 Menschen an Krebs. Prognosen sagen einen starken Anstieg der Zahlen von Krebsneuerkrankungen in der Zukunft voraus: von 18,5 Millionen im Jahr 2023 auf 30,5 Millionen im Jahr 2029.
Im Prozess um den Tod eines 12-jährigen Mädchens in einem Krankenhaus im Kreis Lippe schildern Arzt und Krankenschwester ihre Sicht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung vor – wegen fehlender Überwachung und Flüssigkeitsgabe. Das Urteil soll im November fallen.
Zuckerhaltige Getränke erhöhen nicht nur das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken – sie könnten auch das Fortschreiten der Krankheit beschleunigen. Besonders kritisch scheinen glukose-und fruktosehaltige Limonaden zu sein, da diese die Metastasierung fördern können. Ein weiterer Grund, Softdrinks zu meiden.
Nach dem Tod einer Zwölfjährigen in einem Krankenhaus im Kreis Lippe müssen sich ein Arzt und eine Krankenschwester vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung vor: Die Patientin soll nicht ausreichend überwacht und versorgt worden sein. Drei Verhandlungstage sind angesetzt.
CT-Scans können bei Kindern das Risiko für hämatologische Krebserkrankungen deutlich erhöhen – besonders bei mehrfacher Anwendung. Bis zu 10% der Krebsfälle könnten auf die Strahlenbelastung durch medizinische Bildgebung zurückzuführen sein. Röntgen hingegen scheint weniger gefährlich.
Wie Krebsbetroffene ihre Fruchtbarkeit erhalten oder wieder herstellen können, fasst die neue Leitlinie zum Fertilitätserhalt bei onkologischen Erkrankungen zusammen. Sie bietet medizinische Empfehlungen und beschreibt etablierte Verfahren, um Aufschluss über verschiedenartige Vorgehen und deren Nutzen zu geben. Auch psychologische sowie ethische…
Nach Angaben des Robert Koch-Instituts erkrankten alleine in Deutschland im Jahr 2020 rund 54.770 Menschen an Darmkrebs. Zwar ist die Neuerkrankungsrate wohl aufgrund der Früherkennungskoloskopie rückläufig, auffällig ist jedoch, dass die Zahl der Darmkrebserkrankungen bei jungen Menschen zunimmt.
Ein tiefer Seufzer ist mehr als ein Ausdruck von Emotion – er kann die Lunge geschmeidiger machen und das Atmen erleichtern. Denn tefes Durchatmen senkt die Oberflächenspannung der Lungenflüssigkeit und steigert so das Wohlbefinden. Ein überraschender Einblick in die Kraft des Atems.
Checkpoint-Inhibitoren sind als Krebsmedikamente bekannt – doch Forschende der Universität Zürich haben nun eine überraschende neue Funktion entdeckt: Der Immunregulator TIGIT fördert die Gewebereparatur nach Virusinfektionen. Das eröffnet neue Therapiechancen bei Fibrosen und chronischen Wunden.
Das deutsche Gesundheitssystem ist ein lukratives Ziel für Betrüger. Abrechnungsfälschungen, erfundene Leistungen und systematischer Betrug kosten jährlich Milliarden. Eine Spezialeinheit in Nürnberg kämpft gegen die kriminellen Strukturen.