Komplementärmedizinische Maßnahmen sind äußerst beliebt, aber wenig wissenschaftlich erforscht. Eine Forschergruppe will das nun ändern. Ihr Fokus liegt auf der „Food and Medicine Homology“ in der Onkologie – ein Prinzip, das Ernährung und Heilwirkung verbindet.
Antibiotikaresistenzen bedrohen weltweit die Gesundheit – jede 6. Infektion ist bereits resistent. Während die WHO unter dem Motto “Act Now: Protect Our Present, Secure Our Future”, also „Jetzt handeln: Unsere Gegenwart schützen, unsere Zukunft sichern“ im Rahmen der „World AMR Awareness Week“ zum Handeln aufruft, plant Deutschland mit dem…
Tumoren schützen sich mit dichtem Gewebe und Proteinen vor dem Immunsystem. Ein internationales Team hat nun einen Antikörper entwickelt, der diese Barriere durchbricht: DUNP19 bindet gezielt an LRRC15, macht Tumoren sichtbar und zerstört sie gleichzeitig. Die Kombination mit Immuntherapien zeigt spektakuläre Erfolge.
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Die Studie CheckMate 8HW bestätigt die Überlegenheit der kombinierten Immuntherapie mit Nivolumab und Ipilimumab (Nivo-Ipi) gegenüber Monotherapie und Chemotherapie bei metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) mit defizientem Mismatch-Repair und/oder hoher Mikrosatelliteninstabilität (dMMR/MSI-H). Ein signifikant verlängertes progressionsfreies…
Leberkrebs ist die weltweit sechshäufigste Krebsart und die dritthäufigste Ursache für krebsbedingte Sterblichkeit. Oftmals wird die Erkrankung erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt, was zu einer schlechten Prognose führt.
Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum präsentieren die Ergebnisse des 1. Nationalen Krebspräventionsgipfels: Fünf konkrete Handlungsempfehlungen an die Politik, um Prävention wirksam zu verankern und die Zahl der Neuerkrankungen deutlich zu senken. Denn 40% der 500.000 neuen Krebserkrankungen in Deutschland pro Jahr wären…
Patientenspezifische Organoide eröffnen neue Chancen in der Darmkrebstherapie: Mini-Tumore aus Patientenproben können helfen, die wirksamste Behandlung vorab zu bestimmen. Ein Eiweiß namens xCT könnte dabei als Biomarker die Therapieentscheidung erleichtern.
Die Deutsche Krebsgesellschaft ist alarmiert: Das geplante Krankenhausanpassungsgesetz könnte die Qualität der Krebsbehandlung massiv gefährden. Zu viele Ausnahmeregelungen für Bundesländer drohen, einheitliche Standards aufzuweichen. Die Folge: Ungleichbehandlung von Patienten und schlechtere Überlebenschancen. Die Krebsgesellschaft fordert daher…
Die Krankenhausreform bringt Kliniken in Rheinland-Pfalz in eine schwierige Lage: Unklare Regeln, fehlendes Personal und drohende Finanzkürzungen sorgen für Unsicherheit. Warum die neue Krankenhausplanung noch auf sich warten lässt, welche Folgen das für Patienten hat und warum Gesundheitsminister Hoch Alarm schlägt.
Zöliakie, Lupus und Typ-1-Diabetes sind mit einem erhöhten Risiko für Krebs im Verdauungstrakt assoziiert. Die Studienautor:innen fordern nun gezielte Vorsorgeprogramme – insbesondere für junge Patienten mit Autoimmunerkrankungen.
Ein fiebriger Magen-Darm-Infekt, ein Klinikaufenthalt – und am Ende der Tod eines Kindes. Sechs Jahre nach dem tragischen Fall einer 12-Jährigen in Detmold steht das Urteil gegen Klinikpersonal bevor. Die Staatsanwaltschaft wirft einem Arzt und einer Krankenschwester fahrlässige Tötung vor. Ein Rechtsmediziner soll nun Klarheit über die…
Der postoperative ctDNA-Status ist entscheidend für die Therapiewahl beim muskelinvasiven Blasenkarzinom, so das Ergebnis der Phase-III-Studie IMvigor011: Patient*innen mit ctDNA-Nachweis profitieren signifikant von einer adjuvanten Immuntherapie mit Atezolizumab – mit einer mehr als verdoppelten 2-Jahres-Rate für das krankheitsfreie Überleben.…
Fatigue-Symptome während einer palliativen Chemotherapie sind schwer behandelbar. Auch eine 12-wöchige Behandlung mit Dexamethason bringt keine Linderung. Weder die Erschöpfung noch die Lebensqualität verbesserten sich signifikant – im Gegenteil: Verstopfung und soziale Folgeprobleme traten häufiger auf.
Seit dem 1. Oktober müssen Befunde und Laborwerte in die elektronische Patientenakte (ePA) geladen werden. Doch Hausärzte kritisieren die Technik: Drei Viertel der Praxen melden Probleme. Die Idee sei „sehr gut“, die Umsetzung „mangelhaft“, warnt der Hausärzteverband.
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat ein KI-Modell entwickelt, das die Aggressivität von Prostatakrebs präziser und nachvollziehbar bewertet. Die erklärbare KI „GleasonXAI“ spricht die „Sprache der Pathologie“.