Die 53 Mitgliedstaaten der WHO-Region Europa, darunter Deutschland, haben sich auf eine gemeinsame Gesundheitsagenda bis 2030 geeinigt. Das neue Arbeitsprogramm EPW2 setzt klare Prioritäten: von der Stärkung der Versorgung über den Kampf gegen Gewalt bis hin zur Bewältigung der Klimakrise. Zwei Sonderinitiativen stehen dabei ebenfalls im Fokus.
Zum Weltmännertag zeigt eine aktuelle Statistik aus Hessen: Alkoholmissbrauch ist 2024 der dritthäufigste Grund für einen Klinikaufenthalt bei Männern – rund 10.700 Fälle. Bei Frauen sieht das Bild anders aus: Hier steht an dritter Stelle der Oberschenkelbruch. Was steckt hinter diesen Unterschieden?
Seit dem 01. Oktober 2025 müssen Arztpraxen, Apotheken und Kliniken relevante Gesundheitsdaten verpflichtend in die elektronische Patientenakte (ePA) hochladen. Bereits über 37 Millionen Dokumente wurden digital gespeichert – Tendenz steigend. Die ePA soll die medizinische Versorgung verbessern, Behandlungen effizienter machen und Patienten mehr…
Die DKMS hat ihren Global Impact Report 2024 veröffentlicht: Über 9.100 Stammzellspenden haben weltweit Menschen mit Blutkrebs eine zweite Lebenschance ermöglicht. Dank internationaler Zusammenarbeit, medizinischer Innovationen und gesellschaftlichen Engagements konnten so Leben gerettet und vielen Betroffenen eine zweite Lebenschance gegeben…
Burnout ist mehr als ein persönliches Problem – es gefährdet die medizinische Versorgung. Eine aktuelle Studie der Universität Leipzig zeigt: Je höher der Burnout-Wert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ärztinnen und Ärzte vorzeitig in den Ruhestand gehen.
Die geplante Krankenhausreform sollte Effizienz und Versorgung verbessern – doch nun liegt die Umsetzung bei den Bundesländern. Prof. Jürgen Graf, Direktor der Uniklinik Frankfurt, äußert scharfe Kritik: Die Reform drohe zu verwässern und zentrale Probleme ungelöst zu lassen.
Mehr Beratung per Video und Telefon, weniger Fahrten zum Patienten: Der neue ärztliche Bereitschaftsdienst in Niedersachsen setzt auf Telemedizin – mit überraschend hoher Erfolgsquote. Über 80% der Anrufe konnten bereits digital abgeschlossen werden.
Im Prozess um den Tod eines 12-jährigen Mädchens in einem Krankenhaus im Kreis Lippe schildern Arzt und Krankenschwester ihre Sicht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung vor – wegen fehlender Überwachung und Flüssigkeitsgabe. Das Urteil soll im November fallen.
Nach dem Tod einer Zwölfjährigen in einem Krankenhaus im Kreis Lippe müssen sich ein Arzt und eine Krankenschwester vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung vor: Die Patientin soll nicht ausreichend überwacht und versorgt worden sein. Drei Verhandlungstage sind angesetzt.
Ein tiefer Seufzer ist mehr als ein Ausdruck von Emotion – er kann die Lunge geschmeidiger machen und das Atmen erleichtern. Denn tefes Durchatmen senkt die Oberflächenspannung der Lungenflüssigkeit und steigert so das Wohlbefinden. Ein überraschender Einblick in die Kraft des Atems.
Das deutsche Gesundheitssystem ist ein lukratives Ziel für Betrüger. Abrechnungsfälschungen, erfundene Leistungen und systematischer Betrug kosten jährlich Milliarden. Eine Spezialeinheit in Nürnberg kämpft gegen die kriminellen Strukturen.
Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz bringt neuen Schwung in die Debatte um Krankschreibungen: Statt längerer Fristen fordert sie einen unbezahlten Karenztag – und kritisiert Gesundheitsminister Hoch scharf. Während Ärzte Bürokratie abbauen wollen, warnen Unternehmer vor Druck auf Beschäftigte. Was steckt hinter dem Streit?
Engpässe bei manchen Medikamenten, darunter Fiebersäfte für Kinder, schüren immer wieder Sorgen über die Patientenversorgung. Eine Studie warnt, China könne Abhängigkeiten als Druckmittel einsetzen.
Mehr als 2 Millionen Menschen kaufen täglich bei dm ein – jetzt will die Drogeriemarkt-Kette auch im Gesundheitsbereich mitmischen. Mit Haut- und Blutanalysen, Selbsttests, einer Online-Apotheke und 24/7-Abholstationen geht dm neue Wege – und stößt dabei nicht nur auf Zustimmung.
Der Landtag Schleswig-Holsteins macht Druck: Eine Herstellerabgabe auf besonders zuckerhaltige Soft- und Energy-Drinks soll kommen – zum Schutz der Gesundheit, besonders von Kindern. Die Fraktionen sind sich einig über das Ziel, doch beim Weg zur Zuckerbremse gibt es Streit: Steuer oder zweckgebundene Abgabe?