geröstete Kaffeebohnen
Marcus Brandt/dpa

Krebsschutz durch Koffein?Was Sie schon immer über Ihren Morgenkaffee wissen wollten

Ob Morgenritual oder Leistungsbooster: Kaffee ist aus dem Alltag vieler Menschen nicht wegzudenken. Doch wie wirkt Koffein tatsächlich im Körper? Macht es wirklich wach, kann es abhängig machen – oder sogar vor Krebs schützen? Hier nehmen wir Mythen, Fakten und Grenzen des beliebtesten Wachmachers unter die Lupe.

Impfgegner: Ein handgeschriebenes Schild mit der Aufschrift „Ich will keine Impfung“ und einer durchgestrichenen Spritze
Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbil

Faktencheck „Turbokrebs“Alarm im Netz: Gesundheitslaien schüren die Angst vor Krebs durch Impfungen?

Behauptungen über angeblichen „Turbokrebs“ nach Corona-Impfungen kursieren weiterhin in sozialen Netzwerken. Diese Angst vor Krebs durch Impfungen beruht auf Fehlinterpretationen – nicht auf belastbaren Belegen. Sind Fragen rund um Impfungen und Tumorerkrankungen auch Teil Ihres täglichen Praxis- oder Klinikalltags? Was entgegnen Sie Ihren…

Eine Person zeigt mit einem Stift auf einen Computerbildschirm, auf dem eine digitale Patientenakte mit medizinischen Dokumenten geöffnet ist.
Daniel Karmann/dpa

Noch viele offene BaustellenElektronische Patientenakte: Viel Potenzial, wenig Praxis

Ein Jahr nach dem Start der elektronischen Patientenakte sollte sie den Versorgungsalltag erleichtern – doch Ernüchterung macht sich breit. Ärztinnen und Ärzte, Apotheken und Krankenkassen berichten von technischen Mängeln, lückenhaften Daten und hohem Aufwand. Aktuell ist die ePA nicht immer ein Gewinn für die Versorgung: An welchen Stellschrauben…

Ein Metalleimer mit zahlreichen Löchern, aus denen Wasser in alle Richtungen herausspritzt
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Weg vom Gießkannenprinzip!Bauchspeicheldrüsenkrebs braucht Präzision – ein Apell zum Weltkrebstag

Das Pankreaskarzinom bleibt eine der tödlichsten Krebsarten. Anlässlich des Weltkrebstags fordert die DGVS ein Umdenken: weg vom unspezifischen Gießkannenprinzip, hin zu präzisen Präventionsstrategien für Menschen mit erhöhtem Risiko. Nur durch individuelle Risikoprofile und spezialisierte Überwachung kann die Erkrankung künftig früher erkannt und…

Mehrere rote Spielfiguren stehen auf einem weißen Hintergrund; gezeichnete Linien verbinden sie miteinander und symbolisieren ein Netzwerk oder koordinierte Zusammenarbeit.
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Versorgung auf dem Land stärkenNeues Netzwerk: Krebsmedizin ohne lange Wege

In Thüringen entsteht ein Modellprojekt, das Krebspatientinnen und -patienten in ländlichen Regionen den Zugang zu moderner Onkologie erleichtern soll. Drei große Kliniken bündeln ihre Kräfte, um Behandlung, Studienzugang und Nachsorge wohnortnäher zu gestalten – damit Betroffene nicht mehr auf lange Anfahrtswege angewiesen sind.

Ein kleines Arbeitsfahrzeug steht vor meterhohen, dicht gepressten Ballen aus buntem Plastikmüll auf einem Recyclingplatz
Rolf Vennenbernd/dpa

Belastung vergleichbar mit Hepatitis BPlastik kostet uns weltweit Millionen gesunder Lebensjahre

Der gesamte Lebenszyklus von Plastik – von der Förderung bis zur Entsorgung – schadet der menschlichen Gesundheit massiv. Bis 2040 könnten sich laut einer aktuellen Modellrechnung die verlorenen gesunden Lebensjahre verdoppeln. Die Krankheitslast ist dabei ähnlich hoch wie bei Hepatitis B und wird selbst in optimistischen Szenarien weiter steigen.

Stefanie Stoff-Ahnis, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, aufgenommen während einer Pressekonferenz
Soeren Stache/dpa

Krankenkassen drängen auf digitale SteuerungÜberweisung per App statt Wartezimmer?

Wartezeiten, volle Praxen, Frust bei Patienten: Gesetzliche Krankenkassen wollen das Gesundheitswesen neu ordnen. Mit einem digitalen Navigationstool sollen Versicherte künftig schneller zu Fachärzten kommen – teils sogar ohne Arztbesuch. Auch Folgerezepte für chronisch Kranke könnten digital ausgestellt werden.

Mehrere Packungen und Blister von Antibiotika liegen nebeneinander, im Vordergrund ist der Schriftzug „Antibiotika“ zu sehen.
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LieferengpässeAntibiotika werden knapp: Bund zeigt Sonderregeln an

Ein wichtiges Antibiotikum droht knapp zu werden: Für bestimmte Depot-Penicilline gelten ab sofort Sonderregeln. Hintergrund sind Lieferprobleme beim einzigen in Deutschland zugelassenen Präparat. Das Gesundheitsministerium reagiert, um die Versorgung für besonders gefährdete Patientinnen und Patienten sicherzustellen – notfalls durch Importe.