Bereits eine einzige Nacht mit moderatem Straßenlärm kann messbaren Stress für Herz und Blutgefäße verursachen. Selbst leiser Verkehrslärm führt zu schnellerem Herzschlag und verringerter Gefäßelastizität – Faktoren, die langfristig das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöhen können.
Eine innovative Antikörper‑Kombination könnte die Therapie des rezidivierten/refraktären multiplen Myeloms grundlegend verändern: In der Phase‑III‑Studie MajesTEC‑3 erreichten Patient*innen mit Teclistamab plus Daratumumab außergewöhnlich hohe Raten an langanhaltender Remission – begleitet von einem frühen und signifikanten Überlebensvorteil. Auf…
Wer sich an die „Life’s Simple 7“ der American Heart Association hält, hat nach einer Krebsdiagnose deutlich bessere Überlebenschancen. Besonders Ernährung, Entzündung, Herzfrequenz und Vitamin‑D‑Spiegel scheinen den Zusammenhang zu erklären – und liefern neue Hinweise für die „Common-Soil-Hypothese“.
Darmkrebs gilt als Erkrankung des höheren Alters – doch immer häufiger sind auch jüngere Menschen betroffen. Nicht nur Entzündungen, sondern auch biomechanische Veränderungen des Darmgewebes könnten eine entscheidende Rolle spielen. Warum eine erhöhte Gewebesteifigkeit zum frühen Treiber der Tumorentstehung wird und was das für Prävention und…
Eine umfassende genetische Analyse von Katzentumoren zeigt überraschende Parallelen zu menschlichem Krebs – insbesondere zum Brustkrebs. Forscher erhoffen sich aus den Erkenntnissen Möglichkeiten für präzisere Diagnose- und Therapieansätze beim Menschen generieren zu können. Werden Hauskatzen so zum Schlüssel für zukünftige Behandlungsstrategien?
Mit dem Motto „Ein kleiner Schritt zur Darmkrebsvorsorge – ein großer fürs Leben!“ starten die Gastro-Liga e. V. und die Stiftung LebensBlicke am 01. März 2026 den Darmkrebsmonat und stellen erneut die Bedeutung der Prävention in den Mittelpunkt. Mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken als Schirmherrin erhält das Thema zusätzliche politische…
Seit Beginn des russischen Angriffs wurden rund 1.700 schwer verletzte Menschen aus der Ukraine in deutsche Kliniken verlegt. Krankenhäuser bundesweit leisten medizinische Versorgung, während Deutschland zusätzlich umfangreiche Hilfsgüter bereitstellt.
Mit ONCO-ACS präsentiert die Universität Zürich ein KI-basiertes Tool, das erstmals krebsbezogene und kardiovaskuläre Faktoren kombiniert, um Risiken nach einem Herzinfarkt präziser vorherzusagen. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für eine wirklich personalisierte Behandlung einer besonders gefährdeten Patientengruppe.
Zum Jahresbeginn hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) zahlreiche neue Nutzenbewertungen veröffentlicht. Der G-BA hat geprüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie besteht.
Unstrittig ist, dass Alkoholkonsum ein Risikofaktor für das Auftreten von Darmkrebs ist – doch wie stark wirkt sich Trinken über Jahrzehnte aus? Offensichtlich macht auch hier die Dosis das Gift: Wer lebenslang viel Alkohol konsumiert, erkrankt deutlich häufiger an Darm- und insbesondere Rektumkrebs, so das Ergebnis einer US-Studie. Gute…
Influencer, die beiläufig Wein oder Cocktails zeigen, können das Trinkverlangen junger Erwachsener deutlich steigern – das belegt eine neue Studie aus den USA. Schon alltägliche Posts auf Instagram oder Tiktok reichen aus, um die Lust auf Alkohol deutlich zu erhöhen. Forschende warnen: Subtile Inhalte beeinflussen das Offline-Verhalten stärker, als…
Die deutsche Pharmaindustrie bleibt ein verlässlicher Wachstumsmotor: Trotz Handelsstreit mit den USA und einer schwachen Konjunktur legte die Produktion 2025 um 4,5% zu, der Umsatz stieg um 5,5%. Vor allem das Auslandsgeschäft blieb stabil – doch neue Zollrisiken könnten die Branche künftig erheblich unter Druck setzen.
Nicht nur Tumorzellen bestimmen das Rückfallrisiko von Meningeomen, auch eingewanderte Immunzellen formen das molekulare Profil und sind Marker für den Krankheitsverlauf. Aus dieser Erkenntnis leiten Heidelberger Forscherinnen und Forscher einen einfachen immunhistochemischen diagnostischen Ansatz ab: Mithilfe von Färbetechniken für…
Ein Arzt aus Niederbayern muss für 6 Jahre ins Gefängnis: Über Jahre stellte er der Kassenärztlichen Vereinigung frei erfundene Notdienst-Hausbesuche in Rechnung und verursachte so einen Schaden von fast 1,5 Millionen Euro. Zusätzlich verurteilte das Gericht ihn wegen eines Übergriffs auf eine Patientin – ein Berufsverbot erhielt er dennoch nicht.
Die Zahl der Darmkrebsdiagnosen sinkt in Rheinland-Pfalz seit mehreren Jahren. Gründe sehen Fachleute vor allem in einer verbesserten Früherkennung, einem gesünderen Lebensstil und der Versorgung in spezialisierten Zentren. Dennoch zählt Darmkrebs weiterhin zu den häufigsten und gefährlichsten Tumorerkrankungen im Land.