Gastrointestinale Tumorerkrankungen gehören sowohl zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland als auch zu den tödlichsten. So sterben aufgrund der noch immer sehr ungünstigen Prognose fast ebenso viele Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie daran erkranken. Der Bedarf an einer verbesserten Früherkennung von gastrointestinalen Tumoren sowie neuen Therapiestrategien ist daher hoch. Derzeit stehen vor allem die Wirksamkeit von Immuntherapien sowie der Einsatz einer neoadjuvanten Chemotherapie bei unterschiedlichen gastrointestinalen Tumoren im Mittelpunkt wissenschaftlicher Arbeiten.
 
Wichtige und aktuelle Informationen zu Therapiestrategien von Krebserkrankungen des Stoffwechsels sowie Verdauungstraktes finden Sie in unserer
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Darmkrebsfrüherkennung mit dem Handy

Die Teilnahmequote am Darmkrebs-Screening ist gering – mit massiven gesundheitlichen Folgen für die Betroffenen. Denn eine frühe Erkennung von Darmkrebs verbessert die Prognose signifikant.

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Warum die Koloskopie auch bei Jüngeren sinnvoll ist

Die Zahl jüngerer Darmkrebspatienten steigt kontinuierlich an. Da immer mehr Menschen unter 50 Jahren erkranken, hat die US Preventive Services Task Force die Richtlinien entsprechend angepasst. 

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Senkt Sport das Rückfallrisiko bei Darmkrebs?

Bewegung kann die Prognose bei Krebspatienten vielfach signifikant verbessern, wie unterschiedliche Studien zeigen. Wissenschaftler haben nun untersucht, inwiefern Sport das Rückfallrisiko bei Darmkrebs senken kann.

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Welche Arzneimittel bieten einen Zusatznutzen?G-BA-Nutzenbewertungen aus dem Juni

Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…

DGVS-Umfrage: Leitlinien oft genutzt, aber mit Optimierungspotenzial
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DGVS-UmfrageLeitlinien in der Gastroenterologie auf dem Prüfstand

Die große Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS) zeigt: Leitlinien sind ein Rückgrat der gastroenterologischen Versorgung – doch Ärztinnen und Ärzte fordern mehr Praxisnähe, bessere Struktur und aktuelle Inhalte.

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Der präventive Effekt von Joghurt auf das Darmkrebsrisiko

Die Ernährung spielt Studien zufolge eine bedeutende Rolle für das Darmkrebsrisiko und ist daher Gegenstand zahlreicher Studien. Eine aktuelle Untersuchung hat nun die Frage in den Mittelpunkt gestellt, ob ein langfristiger und regelmäßiger Konsum von Joghurt das Darmkrebsrisiko senken kann. Die Ergebnisse sprechen dafür – allerdings nicht für alle…

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Menschen mit Behinderung haben oft schlechteren Zugang zu Screening-Programmen

Screening-Programme zur Früherkennung von Brust-, Gebärmutterhals- und Darmkrebs ermöglichen eine frühzeitige Behandlung und können die Prognose betroffener Patienten oft deutlich verbessern. Allerdings werden diese Angebote häufig nicht von allen Bevölkerungsgruppen in Anspruch genommen.