Unstrittig ist, dass Alkoholkonsum ein Risikofaktor für das Auftreten von Darmkrebs ist – doch wie stark wirkt sich Trinken über Jahrzehnte aus? Offensichtlich macht auch hier die Dosis das Gift: Wer lebenslang viel Alkohol konsumiert, erkrankt deutlich häufiger an Darm- und insbesondere Rektumkrebs, so das Ergebnis einer US-Studie. Gute…
Die Zahl der Darmkrebsdiagnosen sinkt in Rheinland-Pfalz seit mehreren Jahren. Gründe sehen Fachleute vor allem in einer verbesserten Früherkennung, einem gesünderen Lebensstil und der Versorgung in spezialisierten Zentren. Dennoch zählt Darmkrebs weiterhin zu den häufigsten und gefährlichsten Tumorerkrankungen im Land.
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Auch viele Jahre nach einer Krebsdiagnose zahlt sich ein gesunder Lebensstil aus: Langzeit-Krebsüberlebende mit Bewegung, Rauchverzicht, moderatem Alkoholkonsum und gesundem Körpergewicht deutlich länger leben. Besonders Nichtrauchen senkt das Sterberisiko erheblich – unabhängig von Alter, Krebsart oder anderen Erkrankungen.
Der G‑BA schafft für 2026 die technische Grundlage für eine mögliche kurzfristige Anpassung der Mindestmengenregelung zur Kolonkarzinomchirurgie: Das entsprechende Modul wird aus der aktuellen Spezifikation entfernt. Kliniken müssen sich auf neue Mindestmengen ab 2027 einstellen – mit Übergangsregelungen und engen Fristen zur Prognosemeldung.
Ein Forschungsteam aus Deutschland hat einen zentralen Auslöser chronischer Hautschäden nach Strahlentherapie identifiziert: das Protein DKK3. Seine Aktivierung in basalen Keratinozyten triggert Entzündungen und fibrotische Veränderungen. Die Erkenntnis eröffnet neue Perspektiven für gezielte Therapien und mögliche DKK3-Inhibitoren zum Schutz vor…
Menschen in ländlichen Regionen sterben deutlich häufiger an Darmkrebs als Stadtbewohner – trotz einer insgesamt verbesserten Früherkennung und moderner Therapien beeinflusst der Wohnort beeinflusst die Überlebenschancen erheblich. Es sind sowohl soziale als auch strukturelle Faktoren, die das Risiko erhöhen - insbesondere ein niedriger…
Ängste, Stress und emotionale Erschöpfung sind Begleiter vieler Krebspatientinnen und Krebspatienten in ihrem Therapiealltag. Tiergestützte Therapien können hier insbesondere (aber nicht nur) bei Kindern Unterstützung bieten – durch Beruhigung, Motivation und Nähe. Doch Qualität, Ausbildung und Tierschutz unterscheiden seriöse Angebote von bloßer…
Intervallfasten wirkt beim Abnehmen offenbar nicht besser als klassische Diäten. Die Datenlage bleibt unsicher, doch der Trend scheint überschätzt. Entscheidend bleibt offensichtlich die Methode, die man langfristig durchhält – und die idealerweise ärztlich begleitet wird.
Metastatische Rezidive bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind ein entscheidender Faktor für die Prognose. Eine aktuelle Analyse von über 48.000 Fällen zeigt: Die Überlebensrate ist deutlich schlechter, wenn ein Rezidiv mit Metastasen auftritt – selbst im Vergleich zu einer bereits metastasierten Erkrankung bei der Erstdiagnose. Welche…
Das Forschungsprojekt INMUT untersucht, wie gemeinsame Musiktherapie Familien krebskranker Kinder entlasten und ihre Beziehung stärken kann. Erste Ergebnisse zeigen: Die Therapie lässt sich gut in den Klinikalltag integrieren, verbessert die Eltern‑Kind‑Interaktion und steigert das Wohlbefinden. Damit schließt INMUT eine zentrale Forschungslücke in…
Lebermetastasen zählen zu den häufigsten Todesursachen bei Darmkrebs. Vor allem jüngere Patienten und Männer sind überdurchschnittlich häufig betroffen. Gleichzeitig haben sich Inzidenz und Überleben in den letzten Jahren deutlich verbessert – allerdings nicht für alle Verlaufsformen.
Angiogenesehemmer sind aus der Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms nicht wegzudenken – doch lange stand ein möglicher Zusammenhang mit schweren Gefäßereignissen im Raum. Eine große französische Registerstudie liefert nun beruhigende Daten: Das Risiko für arterielle Dissektionen und Aneurysmen bleibt niedrig und ist nicht mit der…
Die Prognose bei Darmkrebs ist komplex und hängt von vielen Faktoren ab. Klassische Methoden wie die Kaplan-Meier-Kurve stoßen an Grenzen. Maschinelles Lernen kann entscheidende Risikofaktoren wie Alter, Tumorstadium oder Rauchen präzise bewerten – und öffnet neue Chancen für personalisierte Therapien.
Die Gürtelrose-Impfung gilt für Menschen ab 60 als Standard – doch für viele kann sie bereits deutlich früher sinnvoll sein. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA) empfiehlt den Schutz jetzt schon ab 18 Jahren für Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen oder Immunschwäche. So sollen schwere Verläufe und langanhaltende Folgen effektiv…
Patienten mit Darmkrebs, die GLP-1-Rezeptoragonisten nutzen, haben eine deutlich geringere Sterblichkeitsrate. Die Wirkstoffe, umgangssprachlich oft als „Abnehmspritzen“ bezeichnet, senken nicht nur das Gewicht, sondern könnten auch die Prognose bei Dickdarmkrebs verbessern – insbesondere bei stark adipösen Patienten.