Alkohol ist gesellschaftlich akzeptiert – doch die Risiken werden oft unterschätzt. Zum Start der Aktionswoche Alkohol warnt Bundesdrogenbeauftragter Hendrik Streeck vor gesundheitlichen und sozialen Folgen. Die Kampagne setzt ein klares Signal: Weniger trinken heißt mehr gewinnen – an Gesundheit, Freiheit und Lebensqualität.
Weniger Angst, weniger Depression, mehr Lebensqualität: Ein strukturiertes Problemlöse-Training kann jungen Erwachsenen mit Krebs spürbar helfen. In einer großen Studie überzeugt das Programm „Bright IDEAS“. Dank der eingesetzten gezielte Strategien konnten in 6 Videosessions mentale Belastungen reduziert und neue Handlungsspielräume geöffnet…
Neue Studiendaten zeigen eine alarmierende Entwicklung: Die Darmkrebssterblichkeit steigt vor allem bei Menschen mit geringer Bildung. Während Akademiker kaum betroffen sind, verschärfen sich die Unterschiede bei Jüngeren deutlich. Welche Rolle spielen Einkommen, Vorsorge und Lebensstil?
Dank moderner Medizin überleben immer mehr Menschen ihre erste Krebserkrankung. Doch Entwarnung bedeutet das nicht für alle. Bestimmte Gruppen von Krebsüberlebenden haben ein erhöhtes Risiko, ein weiteres Mal an einem anderen Krebs zu erkranken. Welche Patienten ein deutlich erhöhtes Risiko für eine weitere Krebsdiagnose tragen und warum Nachsorge…
Schlecht schlafen, ständig erschöpft, gereizt, ängstlich – für viele Krebsüberlebende endet die Therapie, nicht aber die Belastung. Schlafmittel und Antidepressiva sind selten die Wunschoption, eine etablierte Verhaltensintervention für alle 4 Symptome fehlt bislang. Das könnte sich jetzt dank eines niederschwelligen, nicht medikamentösen Ansatz –…
36 Stunden vor und 24 Stunden nach jeder Chemotherapie nichts essen – kann ein solch striktes Fastenregime das Ansprechen auf eine neoadjuvante Therapie beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom verbessern? Die Ergebnisse einer kleinen randomisierten Studie, die auf dem ASCO Annual Meeting 2026 als Oral Abstract präsentiert wurden, lassen aufhorchen.…
Das duktale Adenokarzinom des Pankreas zählt zu den prognostisch ungünstigsten Tumorentitäten – die Zweitlinientherapie nach Versagen einer fluoropyrimidin- oder gemcitabinbasierten Behandlung bringt mit medianen Überlebenszeiten von 6 bis 7 Monaten meist nur einen kurzen Aufschub. Eine orale Substanz, die gezielt die aktive, GTP-gebundene Form…
Mehr als 85 % aller Pankreaskarzinome werden erst in einem inoperablen Stadium diagnostiziert – ein zentraler Grund für die schlechte Prognose. Konventionelle CT-Bildgebung versagt im präklinischen Stadium, weil die Drüse morphologisch unauffällig erscheint. Ein neues KI-Framework analysiert routinemäßige CT-Aufnahmen auf subvisuelle Texturmuster…
Ein verfeinerter Urintest könnte die Nachsorge bei Blasenkrebs grundlegend verändern: Die neue Methode filtert störende Hintergrundmutationen heraus und weist verbliebene Tumor-DNA hochpräzise nach. Damit lassen sich Rückfälle früher detektieren als mit als herkömmlichen Spiegelungen und Therapieentscheidungen frühzeitig personalisieren, so die…
Lenalidomid- und Anti-CD38-vorbehandelte Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom hatten bisher eine düstere Prognose – mediane progressionsfreie Überlebenszeiten von unter 5 Monaten waren die Realität. Daten, die jetzt jetzt auf dem ASCO-Kongress in Chicago präsentiert wurden, verändern das Bild für diese schwer therapierbare…
Kribbeln, Taubheit, Schmerzen: Chemotherapiebedingte Neuropathien belasten viele Krebspatienten dauerhaft. Das Antidepressivum Duloxetin lindert bestehende Beschwerden – doch kann es Nervenschäden verhindern? Eine aktuelle placebokontrollierte Studie mit Darmkrebspatienten liefert nun eine Antwort.
Sie sehen aus wie harmlose Holzstäbchen – doch Nikotinzahnstocher könnten eine neue Einstiegsdroge sein. Mit Aromen versehen und leicht verfügbar wirken sie besonders auf junge Menschen attraktiv. Experten warnen: Das Suchtpotenzial ist hoch, die Risiken häufig unterschätzt.
Trotz zunehmender Aufklärung bleibt Rauchen in Deutschland weit verbreitet: 19,1% der Bevölkerung ab 15 Jahrengreifen zumindest gelegentlich zur Zigarette. Besonders auffällig sind Unterschiede zwischen Geschlechtern und Altersgruppen. Neue Zahlen zeigen, wer am häufigsten raucht – und wo die Entwicklung stagniert.
Mit dem Start des Lungenkrebs-Screenings in Deutschland rücken unerwartete Befunde im Niedrigdosis-CT in den Fokus. Solche Zufallsbefunde sind keine Nebensache, sondern können starke Hinweise auf extrapulmonale Krebserkrankungen sein.
Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…