Gastrointestinale Tumorerkrankungen gehören sowohl zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland als auch zu den tödlichsten. So sterben aufgrund der noch immer sehr ungünstigen Prognose fast ebenso viele Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie daran erkranken. Der Bedarf an einer verbesserten Früherkennung von gastrointestinalen Tumoren sowie neuen Therapiestrategien ist daher hoch. Derzeit stehen vor allem die Wirksamkeit von Immuntherapien sowie der Einsatz einer neoadjuvanten Chemotherapie bei unterschiedlichen gastrointestinalen Tumoren im Mittelpunkt wissenschaftlicher Arbeiten.
 
Wichtige und aktuelle Informationen zu Therapiestrategien von Krebserkrankungen des Stoffwechsels sowie Verdauungstraktes finden Sie in unserer
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Straßenschild in Berglandschaft mit den Aufschriften „Idealgewicht“ (Pfeil nach oben) und „Übergewicht“ (durchgestrichen).
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Weniger KomplikationenGewichtsverlust vor der Darmkrebs-OP senkt Risiken deutlich

Adipositas erhöht nicht nur das Darmkrebsrisiko, sondern auch das Komplikationsrisiko rund um Operationen. Selbst in der kurzen Zeitspanne zwischen Diagnose und Eingriff können Betroffene effektiv Gewicht verlieren – sicher, machbar und mit positiven Effekten auf postoperative Beschwerden.
 

Ein Chirurg steht am OP-Tisch und nutzt eine VR-Brille, um ein virtuelles 3D-Modell der von Krebs befallenen Leber des Patienten in sein Sichtfeld einzublenden.
Sina Schuldt/dpa

Medizinische InnovationMit 3D-Operation zurück ins Leben: Eine 79-Jährige besiegt den Krebs

Antonie Deussen galt als austherapiert. Doch durch eine neuartige Holomedizin-Technologie wagten Ärzte im Pius-Hospital Oldenburg eine Operation, die zuvor unmöglich schien. Mit Augmented Reality machten sie Tumore sichtbar, die sonst verborgen geblieben wären – und schenkten der 79‑Jährigen eine zweite Chance auf Leben und einen lange erträumten…

Illustration eines menschlichen Magens mit einer deutlich sichtbaren tumorartigen Läsion an der Magenwand.
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Neuer RisikofaktorStreptococcus anginosus – ein weiterer Treiber von Magenkrebs?

Ein weiteres Bakterium in den Fokus der Krebsforschung: Streptococcus anginosus kann das Wachstum von Magenkarzinomen fördern – und das unabhängig vom bekannten Erreger Helicobacter pylori. Die von dem Bakterium ausgelöste Methionin-Freisetzung Tumoren antreibt und wie eine gezielte Blockade dieses Stoffwechselwegs neue Präventionsstrategien…

Mehrere weiße Aspirin-Tabletten in Nahaufnahme, übereinanderliegend.
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Cochrane-Review zeigt klare RisikenASS taugt eher nicht zur Krebsprävention

Ein neuer Cochrane Review stellt klar: Die tägliche Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) schützt Menschen ohne erhöhtes Darmkrebsrisiko wahrscheinlich nicht vor der Erkrankung. Gleichzeitig steigt das Risiko schwerer Blutungen deutlich an. Die Forschenden raten daher dringend davon ab, ASS ohne medizinische Indikation zur Krebsprävention…

3D‑Darstellung des Inneren des Dickdarms, in dem mehrere Polypen sichtbar sind; ein endoskopisches Instrument greift gerade einen dieser Polypen zur Entfernung.
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Was die DNA über erbliches Krebsrisiko verrätNeue Einblicke in die Genetik von Polypen

Die genetische Untersuchung von Darmpolypen kann entscheidende Hinweise auf erbliche Risiken liefern – besonders bei Menschen mit adenomatöser oder serratierter Polyposis. Jetzt entschlüsselte, frühe Mechanismen der Polypenbildung könnten den Weg zu präziseren Diagnosen und besseren Therapieentscheidungen öffnen.

Eine medizinische Fachperson hält eine transparente, digital dargestellte Bauchspeicheldrüse in den Händen; darunter liegen holografische Symbole und Daten
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Höhere Treffsicherheit, weniger FehlalarmeKünstliche Intelligenz findet Bauchspeicheldrüsenkrebs präziser als Radiologen

Kann künstliche Intelligenz die Diagnostik von Bauchspeicheldrüsenkrebs verbessern? Ja sie kann, so das Ergebnis einer Studie aus den Niederlanden: Die PANORAMA-Studie schafft erstmals einen globalen Benchmark – und liefert starke Argumente für den Einsatz von KI in der Früherkennung eines Tumors, der bisher meist viel zu spät entdeckt wird.
 

Nahaufnahme eines enteralen Ernährungssystems mit Schläuchen, Anschlussstück und einem mit Nährlösung gefüllten Beutel auf hellem Untergrund.
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Fokus auf sichere ErnährungstherapieNeue S3-Leitlinie zur onkologischen Ernährung: Klare Absage an Krebsdiäten

Die aktualisierte S3-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Onkologie“ spricht sich deutlich gegen restriktive Krebsdiäten und Fastenprogramme aus. Sie bergen ein hohes Risiko für Mangelernährung und verschlechtern den Therapieerfolg. Neu aufgenommen wurden Empfehlungen zur Ernährung bei operativen Tumortherapien sowie zur empathischen Kommunikation…

Zeichen für Prävention: Die blaue Schleife erinnert an die Bedeutung der Darmkrebsvorsorge
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Darmkrebsmonat März 2026Prävention braucht Aufmerksamkeit – und klare Botschaften

Mit dem Motto „Ein kleiner Schritt zur Darmkrebsvorsorge – ein großer fürs Leben!“ starten die Gastro-Liga e. V. und die Stiftung LebensBlicke am 01. März 2026 den Darmkrebsmonat und stellen erneut die Bedeutung der Prävention in den Mittelpunkt. Mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken als Schirmherrin erhält das Thema zusätzliche politische…

Auf einer hellen Unterlage liegen verschiedene chirurgische Instrumente wie Klemmen, Skalpelle, Scheren und metallische Halterungen, unsortiert und teilweise überlappend angeordnet
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G‑BA stoppt ModulMindestmenge Kolonkarzinomchirurgie 2026 – Weg frei für neue Regelung

Der G‑BA schafft für 2026 die technische Grundlage für eine mögliche kurzfristige Anpassung der Mindestmengenregelung zur Kolonkarzinomchirurgie: Das entsprechende Modul wird aus der aktuellen Spezifikation entfernt. Kliniken müssen sich auf neue Mindestmengen ab 2027 einstellen – mit Übergangsregelungen und engen Fristen zur Prognosemeldung.

Wegweiser an einem Mast vor blauem Himmel, mit Richtungsangaben für Stadt und Land
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Ungleiche ChancenDarmkrebssterblichkeit: Stadt-Land-Gefälle bleibt bestehen

Menschen in ländlichen Regionen sterben deutlich häufiger an Darmkrebs als Stadtbewohner – trotz einer insgesamt verbesserten Früherkennung und moderner Therapien beeinflusst der Wohnort beeinflusst die Überlebenschancen erheblich. Es sind sowohl soziale als auch strukturelle Faktoren, die das Risiko erhöhen - insbesondere ein niedriger…